Wie einen Baum gefällt

hat es mich gestern morgen:

Ich erwachte mit Glieder- & Gelenkschmerzen, mir war sehr flau und das Toast bekam ich auch nur mit Müh und Not runter. Es kratzte im Hals und die Kinder taten mir bei der kleinsten Berührung höllisch weh. „Mama, Schoss!“ AuaAua!

Am Vortag war ich noch ganz normal arbeiten gewesen und hatte mir anschließend das Tochterkind vom Mann in die Stadt bringen lassen müssen, weil sie einen Termin beim Augenarzt hatte. Danach nutzte ich die Gelegenheit und versorgte das Kind mit einer kleinen Frühlingsgarderobe: eine Übergangsjacke, ein Sommerkleid, einen Rock und ein weiteres Kleid sowie einen neuen Satz Socken schleppten wir mit heim. Wenn ich das Kind schonmal mit dabei habe, kann es ja auch was anprobieren, oder? Beim Bestellen passt dann oft nicht so viel und der ganze Aufwand mit Rücksendung und so… Ihr wisst schon.

Wie dem auch sei, der Dienstag war anstrengend, aber nicht so sehr dass es für solche Symptome reichen würde.
Wie vom LKW überollt fühlte ich mich und fuhr dann gestern morgen wie sonst auch nach Düsseldorf, meldete mich aber auf dem Weg dahin beim Arbeitgeber schweren Herzens krank und schlug beim Gyn auf. Ich brauchte eh noch eine neue Überweisung für die Feindiagnostik morgen (neues Quartal) und sprach mit dem Doc, ob das vielleicht auch die Streptokokken vom Hals des Buben sein können, mit denen ich mich angesteckt habe? Ich wurde weitergeschickt zum HNO, der das abklären solle. Könne aber auch genauso gut ein normaler Virus sein.
Mir war einerseits so übel, andererseits schreckte mich der Gedanke an viele Stunden im Wartezimmer mit röchelnden und schniefenden Menschen ab. Ausserdem wusste ich gar nicht wohin, eigentlich „habe“ ich keinen HNO.
Ich fuhr also etwas durch Düsseldorf zu meiner alten Hausärztin, bei der ich nach fast 2h Wartezeit dann endlich dran kam und wieder das Gleiche hörte: Könnte ein Virus sein, könnten aber genauso die Streptokokken sein, auch wenn dazu nichts weiter zu finden sei. Ein Abstrich wurde gemacht, dessen Ergebnis frühestens morgen da ist.

Stadtrundfahrt

Ich schleppte mich danach wieder nach hause, zum Glück wirkte die Paracetamol und die Rückfahrt war nicht ganz so schlimm. Als deren Wirkung nachmittags nachliess, wurde es wieder richtig fies.

Und so hangle ich mich momentan von Tablette zu Tablette (jetzt gerade gehts wieder) und bin heilfroh, dass das Sonnenkind sich davon so gar nicht beeindrucken lässt sondern die ganze Zeit Fussball kickt als würde es für die EM üben ? Nur die Tritte in die (leeren) Eingeweide, die sind echt fies und lösen oft eine neue Übelkeitswelle aus.

Gestern abend kamen dann noch Erbrechen und Durchfall dazu und heute morgen hatte ich ein bisschen Fieber. Zu allem Überfluss sitze ich jetzt auch noch mit einer angeschlagenen und kotzenden grossen Tochter auf dem Sofa.

Mimimi!
Ich will das nicht!!
Ich hatte doch noch so viel vor diese Woche!!!

Meine allerste Stunde Schwangerschaftsyoga habe ich schon traurig abgesagt. Mal sehen, was das Wochenende noch so bringt… Der Bub ist heute den 1. Tag wieder in der KiTa und ich hoffe so sehr, dass der Mann und die Kleine verschont bleiben.

Däumchen, ja?

4 Gedanken zu “Wie einen Baum gefällt”

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