Krankenstand, der nullpunktzwosche

Veröffentlicht am Veröffentlicht in 06.SSW, gesund | krank, Schwangerschaft

In den letzten Jahren war ich bei so einigen Ärzten, aber das letzte Mal beim Hausarzt war ich wohl ganz frisch schwanger mit dem Mini-M. Allerdings aus den gleichen Gründen wie heute:
Gelenkschmerzen, Halsweh und Druck auf den Ohren. Die Kinder haben mich wohl angesteckt oder die Belastung insgesamt hat mich umgehauen – definitiv fühle ich mich richtig krank.

In den letzten Jahren war ich nur noch beim Gyn und beim Endokrinologen: Schwangerschaft, Elternzeit, Schwangerschaft in Elternzeit, Elternzeit. Krankschreiben lassen musste ich mich in dieser Zeit nicht, weil ich kaum krank war bzw. keinem Arbeitgeber eine AU vorlegen musste.

Meine damalige Hausärztin habe ich also seit knapp 4 Jahren nicht mehr gesehen und musste heute früh feststellen, dass sie schon in den Weihnachtsferien ist. Bevor ich im jetzigen Wohnort noch lange jemanden suchen muss, der mich heute (3 Tage vor Heiligaben) überhaupt noch behandelt, entschied ich mich für ihre Vertretung – im ehemaligen Heimatort. Längere Fahrt inklusive, aber dafür mit verhältnismäßig wenig Wartezeit.

Vereinbarkeit hin und Kinderkrankenschein her: so ausgekotzt wie ich mich gerade fühle kann ich weder arbeiten gehen noch die beiden kleinen erkälteten Kinder betreuen, denen es zum Glück etwas besser geht. Die mussten aber heute trotzdem in die KITA, weil der Mann einen wichtigen beruflichen Termin nicht verschieben konnte und ich es einfach nicht packte, beide Kleinen mitzunehmen. Dopen will ich mich in Anbetracht der 6. Schwangerschaftswoche auch nicht – mein Körper sagt mir gerade klar und deutlich: „Bis hierhin und nicht weiter!“
Also Krankschreibung statt Büro für mich, Paracetamol gegen die Schmerzen, viel Tee trinken und ansonsten die Füsse ganz still halten.
Auf dem Rückweg die ebenfalls wieder kränkelnden Kinder einfangen und mit dem Taxi nach hause.

Was für ein Aufwand!

Ich hoffe nun auf ein paar Stunden Schlaf und dass die Kleinen wirklich über den Berg sind. Dass Weihnachten kein anderer von uns krank ist und ich bis dahin halbwegs wieder fit bin.

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