Momentan bleibt mir nicht viel zu sagen

Mehr und mehr habe ich in den letzten Tagen die sozialen Netzwerke gemieden:

Was mich aber (neben meinen first- world- Problemen) aber noch mehr davon abhält, sind diese Fotos der verstorbenen Flüchtlingskinder und die Diskussionen, die darum entstehen.

Da bin ich raus, sorry.


Es fühlt sich einerseits sehr komisch an, nur noch sporadisch bei Twitter und nur noch selten bei Facebook reinzusehen, aber eigentlich bin ich auch so ziemlich gut ausgelastet – seit dem Wochenende und dem Krankenhausbesuch der großen Tochter ging es am Montag ähnlich „toll“ weiter:

Die KiTa der Kleinen rief gegen 15 Uhr hier an, der Bub sei so schlapp und habe vermutlich Fieber. Der Mann sammelte beide Kleinen ein und fuhr direkt durch zum Kinderarzt – leider musste der Bub sich aber während der Fahrt übergeben und spuckte sich und seinen Sitz voll.

Ich fuhr also mit dem immer noch arg bewegungseingeschränkten Tochterkind, einem Beutel mit Wechselwäsche, Getränken und Wickelzeug sowie der Manduca ebenfalls zum Kinderarzt – notfallbedingt im Taxi für schlappe 25 Euro. Dort angekommen war alles ein bisschen durcheinander, denn plötzlich waren wir mit 5 Leute im kleinen Infektionszimmer – „Hallo Mama!“ – „Mamaaaa!“-  „Mama, Arm!“ – „Hier sind die fehlenden Krankenkassenkarten und hier sind alle Impfpässe“ – „Mamaaaa!“ – „Hier ist der KH- Brief von der Großen“ – „Haaalt! Nicht die Schublade aufmachen! Und auch nicht die Tür!!!“- „Nein, Schätzchen, auch Du wirst gleich nochmal untersucht“ und dann kam auch schon der Doktor herein, den wir mit unserer geballten Präsenz so ganz unvorbereitet ein bisschen überforderten.

Der Bub hatte sich scheinbar einen Sonnenstich geholt und zum Glück keine Anzeichen für Hand- Mund- Fuss, welches wohl aktuell wieder in der Kita herumgeht.

Die kleine Tochter konnte noch schnell geimpft werden und auch die große Tochter wurde nochmal untersucht: der Streptokokken- Abstrich war schon beim durchlaufen fett positiv und daher schienen ihre Schmerzen im Nacken wohl von der Infektion zu kommen.

Der Mann fuhr mit dem Buben im Auto heim und ich mit den beiden Mädchen (die Kleine in der Manduca auf dem Rücken) mit der Schwebebahn. Zuhause dann noch eine letzte Hiobsbotschaft für diesen Tag: der Bub hatte auch den zweiten Kinderautositz vollgespuckt.

Als dann alle Kinder versorgt und schlafend in den Betten lagen, reinigten wir das Auto und die Kindersitze, stopften Bezüge in die Waschmaschine und besprachen die nächsten Tage, bevor wir todmüde ebenfalls ins Bett fielen.

Der Bub sollte noch 2 Tage zuhause bleiben, die große Tochter leider die komplette Woche. Als der Mann dann selbst am Dienstag zum Arzt fuhr, bekam auch er einen Krankenschein bis Ende der Woche wegen Halsentzündung.

Ich verbrachte also die Woche damit, fieses Antibiotikum zu verabreichen, den sehr schnell wieder sehr fitten Buben zu beschäftigen, den Haushalt am Laufen zu halten und mich um Hausaufgaben und KiTa- Fahrdienste zu kümmern. Das Antibiotikum schlägt zum Glück sehr gut an und seit gestern ist die Große komplett beschwerdefrei. Der Bub geht heute nun schon wieder den 2. Tag in die Kita und die Kleine ist nach wie vor topfit.

Ich ignoriere jetzt einfach die Schluckbeschwerden, die ich seit heute morgen habe und hoffe auf einen kleinen Mittagsschlaf, bevor wir nacher ins Wochenende starten.

Bis bald!

 

 

 

7 Gedanken zu “Momentan bleibt mir nicht viel zu sagen”

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