Bekanntheitsgrad des Blogs steigern | Teil 4.2: SocialMedia- Kanäle (be)nutzen – Kleine Tricks

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Ich bin (wie gesagt) weder Medienexperte noch Profibloggerin. Da jeder Blog und jeder Autor_in zum Glück anders ist, kann ich Euch keine Patentrezepte an die Hand geben im Sinne von „Tu dies, dann passiert das“. Ich kann Euch nur an meinen Gedanken und Erfahrungen teilhaben lassen und vielleicht das ein oder andere erklären, wie es für mich selbst funktioniert. Zudem würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mich in Kommentaren oder eigenen Beiträgen ebenfalls an Euren Gedanken und Erfahrungen teilhaben lasst.

Ich persönlich benutze z.B. nur Facebook, Twitter und Instagram und freue mich selbstverständlich über jeden (neuen) Follower ♥
Mit Google+ habe ich mich noch nicht sehr beschäftigt, befürchte aber weitere Datenvernetzung.
Pinterest ist für mich ebenfalls ein Buch mit sieben Siegeln und ich habe ein bisschen Angst vor der Büchse der Pandora, sollte ich mich näher damit beschäftigen.
Wie auch Jette in ihrem Inteview angemerkt hat: soziale Netzwerke kosten Zeit, viel Zeit! Die Fütterung der einzelnen Kanäle mit Material, aber auch weil man sich verquatscht und verguckt oder gar ständig nachsehen muss, ob man nicht etwas verpasst hat.

Dennoch sollte man seine Beiträge fit machen für die Social Media Kanäle, denn dann werden sie nicht nur gerne weiter verbreitet und öfter gelesen, sondern auch Google liebt es, wenn ein Beitrag oft geteilt wird. Also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Andererseits muss man immer aufpassen, dass man den Bogen nicht überspannt und den gleichen Inhalt überall und mehrmals verbreitet. Ich persönlich ent-folge nämlich, wenn ich den gleichen Blogbeitrag 6 Mal angepriesen bekomme (Twitter, Facebook und ggf. Instagram und dann nach 2 Tagen jeweils noch eine Erinnerung). Das ist mir dann – bei aller Liebe – einfach zu viel.

Weiterhin muss ich zugeben, dass ich Facebook nicht sehr mag. Mir ist es zu sehr darauf ausgerichtet, das wir Seitenbetreiber Werbung für unsere Facebookseite bezahlen, um unsere von Facebook eingeschränkte Reichweite wieder zu vergrößern. Natürlich bietet Facebook auch viele Vorteile: viele Leser_innen und auch viele Unternehmen sind dort angemeldet. Veranstaltungen können veröffentlicht werden, es gibt viele Gruppen für jedes Anliegen und auch der Messenger ist manchmal nützlich. Für mich gibt es auf Facebook allerdings zu viel Clickbaiting von Marketingfirmen und Magazinen, also viele aufgebauschte Überschriften garniert mit sensationsheischenden Fotos oder Videos, die oft nur wenig aussagen ausser: „Guck mich an, like und teil mich!“

Das ist einfach nicht meine Welt, so dass ich Twitter Facebook auf jeden Fall vorziehe. 140 Zeichen – kurz, knapp und präzise. Auf Twitter quatsche ich mehr, klinke mich in Unterhaltungen ein oder kann auch mal ein Unternehmen ganz locker und unkompliziert anschreiben. Auf Twitter bin ich viel vernetzter als auf Facebook – meine kleine Umfrage aus dem allerersten Beitrag dieser Reihe hatte ich auch dort gestartet. Twitter „vergisst“ zwar auch keinen Tweet, aber er rutscht viel schneller ausser Sichtweite – zum einen, weil ich viel zwitschere, zum anderen weil es in der (meist mobilen) Ansicht linearer aufgebaut ist aus Facebook. Durch Interaktion mit einem Tweet rutscht er allerdings wieder mehr ins Sichtfeld.

Instagram ist für mich noch schneller: Ein Blick, ein Herz, vielleicht noch den Kommentar gelesen, machmal auch kommentiert und huschhusch weitergescrollt. Umso mehr kommt es hier also aufs Bild, seinen Aufbau und das Motiv an. Aber auch die Texte bzw. die Hashtags können Follower bringen – aber (siehe oben) das kostet alles wieder seine Zeit! Und ob diese Follower dann wirklich auf den Blog kommen ist auch fraglich. Umgekehrt sind die schönen Schnappschüsse oft viel zu schade, um sie nur bei Instagram zu zeigen. Um sie dennoch schnell und einfach auf den Blog zu bringen, habe ich mir diesen Beitrag vom Blog Floral Heart markiert, in dem das SnapWidget und seine Installation erklärt wird. Nur zum Ausproboieren bin ich noch nicht gekommen :)

Immer öfter werden mir nun auch Werbepostings, also gekaufte Werbeplätze, bei Twitter und Instagram eingeblendet. Diese beiden Systeme scheinen also an Marketingbedeutung zuzulegen und werden immer interessanter für die Unternehmen. Ich bin gespannt, wie sich dieser Trend entwickelt (siehe Facebook)!

 

Beiträge fit machen

Dennoch hat mein Blog eine eigene Facebookseite. Den Text für meine Artikelankündigung schreibe ich in der Regel immer ad hoc und füge den Link zu meinem Beitrag manuell ein, da das PlugIn SEO by Yoast (für selbstgehostete WordPressBlogs) irgendwie immer hakt. Es gab zwar jetzt wieder 3 Updates, aber ich kam noch nicht dazu es erneut auszuprobieren. Manuell eingefügt kann ich allerdings auch die richtige Anzeige der Beitragsvorschau überprüfen.
Als Seite bei Facebook kann man solche Beiträge auch gut in die Zukunft timen, als Privatperson leider nicht.

Bei mir geht meistens ging der Tweet zum neuen Blogpost ganz automatisch raus, da gebe ich den Text direkt im Dashboard ein. Leider funktioniert momentan auch die automatische Veröffentlichung nicht so gut. Da kommen sich wohl wieder zwei Plugins ins Gehege bzw. wurde eines geupdatet und das andere wohl noch nicht *grmph*

Sharing Einstellungen Facebook & Twitter
Links: Die Sharing- Einstellungen für Facebook lasse ich bei Yoast frei, weil ich es manuell auf Facebook teile | Rechts: Die vormals gut funktionierende automatische Twitter- Veröffentlichung

Immerhin kann man nun bei Yoast die TwitterCards einstellen zur Anzeige der Vorschau auf Twitter.

Bei Twitter finde ich den Kurzlink momentan ganz praktisch: Anstatt den ganzen Link aus der Adresszeile des Browser zu kopieren, findet man bei WordPress hier den Kurzlink bestehend aus nur ein paar Zeichen:

Kurzlink anzeigen lassen
Kurzlink anzeigen lassen

Ich selbst mag im Facebook- Beitrag den Link nicht mehr stehen haben – den lösche ich ganz einfach wieder raus, das Vorschaukästchen für meinen Beitrag bleibt stehen.

Über die Verwendung von (verschiedenen) Artikelbildern für einen Blogbeitrag selbst sowie bei Twitter und Facebook hatte ich bereits hier etwas geschrieben (gilt für WordPress bei selbstgehosteten Blogs)

 

Uuups! Ein Fehler und der Beitrag ist schon online!

Ich achte sehr darauf, dass bei Facebook das korrekte Vorschaubild angezeigt wird. In der Desktopversion kann man das Beitragsbild austauschen, sofern sich Facebook keins ziehen konnte (da sind so kleine Pfeile zum blättern und ein + um ein neues Bild hochzuladen). Man kann auch den Text unter dem Vorschaubild sowie die Überschrift des Blogbeitrags abändern (einfach mal reinklicken in den Text). Mobil geht das leider nicht, zumindest nicht von meinem  Smartphone mit Android.

Allerdings wird der Blogbeitrag fehlerhaft weiterverbreitet – daher sollte man den Blogbeitrag an sich korrigieren und bei Facebook hier veranlassen, dass der Link samt Informationen noch einmal neu gezogen wird. Bei diesem Tool kann man aber auch schon vor dem Veröffentlichen auf Facebook kontrollieren, wie der Beitrag aussehen würde.

Facebook Vorschau ansehen und ändern
Facebook Vorschau ansehen und ändern: Einfach die URL des Blogbeitrages eingeben und anzeigen bzw. neu laden lassen (links) und dann das Ergebnis prüfen (rechts)

Jetzt ist vielleicht nicht das Artikelbild oder etwas im Vorschautext falsch gewesen, sondern im Beitragstitel. Dieser taucht auch in der URL, der Internetadresse des beitrages auf. So geschehen bei meinem ersten Beitrag, wo ich das Wort „Voraussetzungen“ zuerst mit 2 R schrieb.

URL finden und aendern

Aber auch das lässt sich bei WordPress leicht ändern, sollte allerdings wohl bedacht werden. Ist der Beitrag schon woanders verlinkt worden (z.B. bei 12 von 12), wird er nach der geänderten URL wahrscheinlich nicht mehr (so schnell) gefunden.

URL aendern und abspeichernNicht vergessen: abschliessend auch abspeichern!

 

Was und wann teile ich etwas?

Den aktuellen Blogbeitrag zu einer anderen Uhrzeit oder auch nach einigen Tagen nochmals auf den verschiedenen Kanälen teilen kann einiges bringen. Aber Vorsicht, das kann auch schnell zu viel sein!
Zusätzlich setzen viele Blogger vor allem bei Facebook auf eine bunte Mischung aus eigenen Blogbeiträgen, Fotos, kurzen Statusmeldungen, Sinnsprüchen und weiter geteilten Beträgen von anderen. Dazu gibt es sogar auch eine Regel namens „5-3-2“: Von 10 Postings auf Facebook sollen 5 weiter geteilt sein, 3 Postings aus eigener Feder stammen und 2 Postings persönlich sein. Damit sollen die Bedürfnisse der Leser angeblich besser befriedigt werden. Ich finde es einfach nur anstrengend und quatsche lieber auf Twitter.

Man kann aber auch vorhandene Beiträge revitalisieren: entweder durch thematisch passende interne Verlinkungen oder durch erneutes Teilen auf den Social Media Kanälen zum aktuellen Tagesgeschehen. Man kann auch den beliebtesten/ meistkommentierten/ meistgeteilten Beitrag des letzten Monats/ des letzten Quartals etc nochmals teilen.
Ganz nett sind auch solche Sachen wie der Throwback Thursday, bei dem man sich auf einen Beitrag von vor genau einem Jahr (oder mehreren) bezieht und diesen verlinkt.

Wer seine Beiträge nach Datum benennen lässt (und nicht nach Kategorien oder ähnlichem) und das Wühlen im Archiv zu umständlich ist, dem habe ich hier eine ganz einfache Möglichkeit über die Eingabe der URL dargestellt: Man ruft seinen Blog auf – egal ob bei WordPress oder blogger etc pp – und ergänzt ein „/“ sowie das Jahr „2014“ dann nochmal „/“ dann den Monat „06“ und nochmal „/“ und drückt enter, um das Archiv eines ganzen Monats angezeigt zu bekommen

Archivaufruf Monat
Beiträge eines bestimmten Monats aufrufen

Wenn man noch einen Tag „25“ sowie „/“ dahinter ergänzt, kann man genau auf ein ganz bestimmtes Datun zugreifen (wenn es an diesem Tag einen Beitrag gab)

Archivaufruf Tag
Beiträge eines bestimmten Tages aufrufen

Viele viele weitere hilfreiche Tipps zum Thema Socialmedia- Kanäle für Blogs habe ich bei Girls Guide to blogging und bei 2Kindchaos gefunden.


Wie teilt Ihr Eure Beiträge auf SocialMedia- Kanälen und was gefällt bzw. stört Euch an Facebook, Twitter und Co?


Mehr dazu? Bekanntheitsgrad des Blogs steigern

  1. Teil: Voraussetzungen
  2. Teil: Inhalt und Profil
  3. Teil: Vernetzung
  4. Teil: SocialMedia
    1. Interview mit Jette von mesupermom
    2. SocialMedia- Kanäle (be)nutzen
  5. Teil: Blogroll – Sinn oder Unsinn?
  6. Teil: Veranstaltungen für Blogger

13 Gedanken zu „Bekanntheitsgrad des Blogs steigern | Teil 4.2: SocialMedia- Kanäle (be)nutzen – Kleine Tricks

  1. Wieder mal vielen Dank für die Tipps. Ich hadere gerade mit Facebook, eigentlich wollte ich für den Blog eine Seite einrichten (privat bin ich da nicht), aber mich regt es schon so auf, dass die eine Telefonnummer wollen, dass ich es bisher gelassen habe. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Twitter reicht (darüber, ob „das gute Twitter“ gegenüber dem „bösen Facebook“ wirklich besser ist, denke ich lieber gar nicht nach ☺), da ich mich auf Twitter wohl fühle.
    Privat bin ich noch bei Pinterest und nutze es tatsächlich wie eine Pinnwand – um interessante Links zu sammeln und nicht zu vergessen, nicht zur Selbstdarstellung. Für den Blog denke ich aber über Instagram nach, einfach, weil da viele sind, richtig Sinn macht es in meinen Augen nicht bei einem Blog über Bücher – oder was meinst du?
    Viele Grüße,
    Julia

    1. Also ich konnte die telefonnummer damals weglassen, da hatte die Internetadresse meiner Facebookseite für den Blog aber eine ellenlange Nummer hinten dran. Nach Verifizierung durch die Nummer ist es jetzt nur noch http://www.facebook.com/nullpunktzwo Du brauchst aber dennoch ein normales Profil, um die Seite für den Blog zu verwalten. Mein problem dabei: Facebook akzeptiert eigentlich nur reale Klarnamen für eine Anmeldung als Person und siebt Fantasienamen nach und nach aus. Als Pinnwand für Links habe ich nun Pocket für mich entdeckt, da kann ich Tweets, Blogbeiträge und einfache Webseiten easy abspeichern und mobil per App wie auch am PC daheim darauf zugreifen.
      Bei Instagram könntest Du die Bücher bzw. Buchcover zeigen (da hatte ich aber mal eine rechtliche Geschichte zu gelesen von wegen Verlage und Rezensionen und Bilder von den Büchern…) Oder du zeigst etwas von dem drumherum: Wo du Liest, wie du liest etc pp :) Das kann Nähe aufbauen, die bei einer eigentlichen Rezension vielleicht nicht so entsteht.

      Viele Grüße zurück und ich danke für Dein Feedback!

  2. Ich mag deine Serie sehr und lese gerne mit. Bei dem Satz musste ich gerade grinsen:

    „Weiterhin muss ich zugeben, dass ich Facebook nicht sehr mag. Mir ist es zu sehr darauf ausgerichtet, das wir Seitenbetreiber Werbung für unsere Facebookseite bezahlen, um unsere von Facebook eingeschränkte Reichweite wieder zu vergrößern. “

    Das behaupten viele (Eltern)blogger und es scheint immer nur Blogger zu geben, die Twitternerds sind ODER Facebookfans, wenige kommen mit beidem klar. Weil die beiden Kanäle einfach extrem unterschiedlich sind. Sie haben völlig anderen Charakter.

    Wer sich auf Twitter wohlfühlt, der hadert oft mit Facebook. Und versteht es auch nicht wirklich. Das zeigt das obige Zitat.
    Die eingeschränkte Reichweite hat gar nicht zwingend oder nur die bezahlte Werbung im Fokus, sondern gehört zum Grundcharakteristika von Facebook. Vereinfacht:

    Twitter haut dir alles ungefiltert, unsortiert, chronologisch um die Ohren bzw in die TL. Das mögen und schätzen wir an Twitter. Diese Echtzeit-Kommunikation, das Direkte.
    Aber das kann auch überfordern. Zuviel Informationen. Und wer am morgen etwas schrieb, wird abends nicht mehr gesehen.

    Facebook sortiert und priorisiert massiv. Es zeigt dir auch ältere Beiträge, die du wahrscheinlich noch nicht gesehen hast, aber bestimmt interessant finden wirst, weit oben. Es bevorzugt in deinem Feed Freunde, mit denen du oft kommunizierst, es zeigt mehr Inhalte von Seiten, bei denen du oft klickst. Facebook versucht dir DEINE persönliche TL vorzufiltern und zu gewichten. Da die meisten User extrem viele Seiten/Freunde im Feed haben/hätten, unterschlägt Facebook davon einige in der Standardansicht bzw zeigt sie wenig/selten an.
    Aber gerade diese Art mögen viele (unbewusst). Man wird nicht so ungefiltert erschlagen mit Informationen wie auf Twitter. Gerade das Zielpublikum der Mamablogs mag sowas lieber als Twitter. Sie mögen auch das eher optische lieber.

    So und nun kommst du als Seitenbetreiber: Bringe den Facebook-Algorhythmus dazu, deine Beiträge bevorzugt anzuzeigen. Wie? Mit Werbung? Kannse machen, musste aber nicht… einfachste, nachhaltigste und effizienteste Weg: Bring deine Fans dazu, mit deinen Beiträgen zu interagieren. Je häufiger sie das machen, desto mehr werden sie von deiner Seite sehen und desto höher wird deine organische Reichweite sein.

    1. Facebook möchte, dass ich sehr viel Zeit dort verbringe: ich soll mit den Fans meiner Seite interagieren, soll präsent sein und (das allerneueste!) bekomme ein grünes Häckchen angezeigt, wenn ich mich scheinbar vorbildlich verhalte und schnell auf Interaktion reagiere. Bin ich zu langsam, wird mir nahegelegt, schneller zu werden damit das Häckchen wieder grün wird. Es wrd also weiterer Druck aufgebaut und noch mehr Dauerpräsenz verlangt.

      Interaktion wird (um im Newsfeed nicht unterzugehen) vor allem durch immer mehr Extreme hervorgerufen: Auffallen um jeden Preis! Reißerische Titel, krassere Titelbilder und leichte Kost wie diese Sinnsprüche.
      Da soll ich mithalten? Nicht um jeden Preis!

      Zum anderen muss ich als Privatperson mit den von mir gelikeden Seiten ständig interagieren, damit sie mir auch in Zukunft angezeigt werden. Also noch mehr Zeit, die ich auf Facebook verbringen soll.

    2. Vielleicht würde ich das etwas anders sehen, wenn ich mit meinem Blog Geld verdienen wollte oder müsste. Vielleicht würden mich gerade diese Einschränkungen anspornen. Aber so als Mutter ist es mir einfach zu anstrengend und nicht wirklich zufriedenstellend.

      Liebe Grüße zurück :)

  3. Wir haben das große Glück, dass jede von uns ein Socialmedia-Kanal gefunden hat, den er gerne betreut – Snowqueen mag Twitter sehr gerne, mich verwirrt es ehrlich gesagt komplett. Ich bin fast ausschließlich bei Facebook unterwegs und mag es recht gerne. Okay – in manchen Gruppen ist das Publikum schon sehr speziell. Nachdem ich vor ein paar Tagen genau das gelesen habe, was Kerstin eben erklärt hat, hadere ich auch deutlich weniger mit der vermeintlichen Einschränkung der Reichweite. Es stimmt – viel geteilte, gelikte und kommentierte Beiträge werden auch garantiert allen Followern angezeigt. Wenig Interaktion erzeugt geringe Reichweite. Deswegen gehen ja auch immer mehr dazu über, aktive Interaktion a la „Und was sagt ihr dazu?“ anzuregen. Das ist mir aber zu zeitintensiv – da schreibe ich lieber am Blog.

    Aus Trafficsicht sollte man sich Facebook unbedingt widmen – wir haben von dort insgesamt mehr Zugriffe, als von Google. Twitter ist super zum Vernetzen und für persönliche Kontakte – für den Traffic spielt es keine Rolle.

    Liebe Grüße!
    Danielle

    1. Eine tolle Aufteilung habt ihr da! :)
      Wenn ich mir mein GA so ansehe, kommen bei mir gut 30% über Google auf den Blog. Knapp 5% über Twitter und nur 2,6% über Facebook. Ich wüsste nicht, wie ich das momentan vom Verhältnis her umkehren könnte ;)

      Euer Blog hat ja auch bei Facebook eine entsprechende Fangemeinde, die weiterteilt und ihr bzw. Du postest dann wahrscheinlich auch in den entsprechenden Gruppen, in denen Du aktiv bist…
      Aus Zeitgründen schreibe ich daher auch lieber Blogbeiträge ^^

  4. Es ging ja nicht darum, dass du oder irgendjemand Facebook mögen müsste. Es darf einem sehr gerne unsympathisch sein oder einfach nicht der Kanal, der zu einem selbst passt.

    Ich wollte nur die begrenzte Reichweite erklären, die eben in der Grundeigenschaft des Facebook-Feeds liegt. Nicht mehr, nicht weniger. Übrigens Werbung allein würde das Ganze nicht ändern, wenn man also zB meinen würde, man könne sich damit blind „freikaufen“. Die folgt nämlich ähnlichen Mechanismen und braucht quasi das Grundverständnis oder auch eben Lust sich damit zu beschäftigen.

    Zeitfresser sind die Kanäle alle. Manche mehr, manche weniger. Ich hänge meist bei Twitter ziemlich fest, derzeit auch Instagram. Facebook fesselt mich selten lang.

  5. Hey, vielen leiben Dank für die Verlinkung :)
    Da hast du echt super Tipps zusammengetragen, die vielen bestimmt sehr hilfreich sein können. :)

    Liebe Grüße
    Jule von Floralheart.de

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