Zwei Extreme

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Gestern war ein schlimmer Tag: Nach einer wirklich sehr anstrengenden Nacht in ungewohnter Umgebung lagen meine Nerven ziemlich blank.

 

 

Der Mann hatte zudem schon seit dem frühen Abend sein Handy abgeschaltet gehabt, so dass ich mich ziemlich allein und irgendwann auch mit der Situation überfordert fühlte. Ich war gestern morgen extremst unausgeschlafen, übermüdet und ganz schnell auf 180. Deswegen war ich auch teilweise sehr unfair zu den Kindern und nicht mehr in der Lage, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und den Schlafmangel beim Buben zu kompensieren. Ich weiß jetzt, dass ich in naher Zukunft nicht noch einmal mit 3 Kindern allein etwas unternehmen werde.

Stattdessen bin ich jetzt allein, ganz allein. Vom einen Extrem ins andere. Ohne Verpflichtungen. Ohne Aufgaben. Ohne Routinen.

Das fühlt sich ziemlich komisch an.

Tagesziel

Ich habe gestern abend ganz ohne schlechtes Gewissen Sekt mit Erdbeeren getrunken.
Habe in der Nacht ganz alleine im Bett gelegen und ohne Unterbrechungen von aussen geschlafen.
Habe mich heute morgen so oft nochmal umgedreht, bis ich wirklich nicht mehr liegen konnte (das war um 10!!! Uhr).
Habe gefrühstückt und zu Mittag gegessen, ohne ein Kind füttern zu müssen, ohne zwischendurch 5 Mal aufzustehen und ohne dass mein Essen oder der Kaffee kalt wurden.

Nun ist mir ein bisschen langweilig und ich weiss nicht, wie ich die Zeit bis zur Abfahrt sinnvoll füllen soll. Stattdessen freue ich mich schon wahnsinnig auf meine Familie ♥ Bescheuert, oder?

Erholung auf Knopfdruck kann ich irgendwie nicht – was macht Ihr mit ein paar Stunden freier Zeit?

 

Sonnenblume

3 Gedanken zu „Zwei Extreme

  1. Das ist großartig, dass du die Reißleine ziehen konntest und Stopp gesagt hast. Da muss ich an einen Satz einer Bloggerin denken: „Ich habe nicht frei, ich habe Reha.“
    ;)

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