This is how I work – Update April 2015

Ein kleines Update meines ersten Beitrages zum Thema ist längst überfällig !

Frl. Null.Zwo bloggt

Ich habe nun in kursiv ergänzt, was sich in den letzten 14 Monaten geändert hat:

Bloggerinnen-Typ:

{Nicht mehr gaaaanz junge} Frau & Mutter, die über ihren Alltag und ihre Gedanken dazu schreibt. So gut wie keine Politik, selten aktuelles Tagesgeschehen. Ab und an ein kleiner Produkttest, das war’s im Grunde auch schon.

Das stimmt so gesehen immer noch. Mit den Kooperationen hat sich etwas mehr ergeben als erwartet, aber da achte ich auf Klasse statt Masse. Das Aussparen einiger Kontroversen, die wie Säue durchs mediale Dorf getrieben werden, und einiger umstrittener Themen aus dem Bereich Baby/ Familie hat sich insofern als gut erwiesen, als dass ich damit keine Trolle und Stänkerer anziehe oder sinnlose Diskussionen per Kommentar führen muss.

Umgekehrt wirke ich dadurch vielleicht auch etwas konturlos und weichgespült. Bei einigen Themen habe ich allerdings so komplexe Gedanken im Kopf, dass ich Ewigkeiten an einem Text sitzen würde um es anständig rüberzubringen. Das kann und will ich dann einfach nicht und überlasse es anderen Bloggerinnen, die wesentlich besser schreiben können als ich :)

Gerätschaften digital:

Mein Desktop-PC, meine kleine Knipskiste (eine Lumix bzw. Panasonic*DMC von 2011) und seit dem Frühjahr 2013 auch mein Samsung-Handy.
Ein Laptop reizt mich manchmal schon sehr, aber ich würde nie auf meinen großen PC verzichten wollen. Von daher wäre es nur eine weiterer Zeitfresser für mich.
Ganz wichtig inzwischen: eine externe Festplatte, auf die ich Datensicherungen überspiele.

Aus dem Samsung S2+ wurde inzwischen ein Samsung S5, mit dem ich nun überwiegend fotografiere.

Gerätschaften analog:

Bleistift, Kuli, Buntstift – was gerade so verfügbar ist. Meist auf diesen quadratischen Notizzetteln, die ich mit einer Klammer zusammenhalte (siehe oben), bis ich die Punkte irgendwann abhaken kann. Nicht zu vergessen: Kaffeetasse & Schokolade! Unverzichtbar! ;)

 

Arbeitsweise: 

Irgendwie hat es sich ergeben, dass ich meistens einen wöchentlich wiederkehrenden Artikel habe: […]

Das ist alles so geblieben bzw. gekommen wie erwartet. Sonntags oder montags geht in der Regel mein Wochenende in Bildern online und am 12. des Monats meine 12 von 12. Einmal im Monat die Baby- Zusammenfassung, vielleicht noch halbjährlich etwas über den Buben und zu den Geburtstagen etwas über die Tochter.

Dazwischen gibt es Alltagsdinge, die ich einfach nur für mich festhalten möchte oder eben auch Dinge, die mich gerade beschäftigen. Die für mich schwereren Artikel (schwerer vom Inhalt, aber auch vom Niederschreiben, Formulieren etc) schreibe ich des Öfteren in Gedanken vor – Wenn ich nachts nicht schlafen kann. Wenn ich Wartezeit zu überbrücken habe. Gerne auch vier-, fünfmal von Neuem, aber dann habe ich beim Schreiben immerhin bereits ein paar Gedankengänge, die in Erinnerung geblieben sind.

Das ist genau so geblieben!

Ich mag es strukturiert, klar und geordnet. Das gilt fürs Schreiben an sich, aber auch für das visuelle Erscheinungsbild meines Blogs, meines Avatars und die Verwaltung der Artikel und Dateien (Stichwort Kategorien etc). Einen Masterplan hatte/ habe ich dafür nicht, vieles hat sich im Laufe der Zeit ergeben, Vorhandenes habe ich teilweise daraufhin (manchmal recht zeitaufwändig) angepasst.

Auch jetzt achte ich immer noch sehr auf ein einheitliches Erscheinungsbild: Hier auf dem Blog, bei Facebook und bei Twitter. Auch auf den Visitenkarten erscheint mein Avatar. Ich habe inzwischen ein MediaKit erstellt, dass ich vom Design her ebenfalls an meine Internetpräsenz angelehnt habe.

 

Wie ich blogge, welches Equipement ich nutze und was sich bewährt hat

Welche Tools nutzt Du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Zum Bloggen selbst nutze ich nun schon länger WordPress – zuerst als kostenlose Version, nun auf eigener Domain. Dazugekommen sind daher ein paar PlugIns, ohne die (wie ich lernen musste) ja gar nichts läuft. Ich nutze momentan:

  • Antispam Bee
  • Neu: Better WordPress Minify (für schnellere Ladezeiten)
  • Neu: Broken Link Checker (verträgt sich leider nicht mehr mit dem Update von Jetpack)
  • Neu: Cachify (Smarte Zwischenspeicherung meiner Inhalte)
  • Jetpack
  • Neu: Jetpack Sharing Button for WhatsApp
  • Permalink Finder
  • Öffentliche Vorschau
  • Neu: Restore Link Title Field (seit dem neuesten WP- Update kann man Links nicht mehr benennen, das PlugIn soll Abhilfe schaffen)
  • WordPress Database Backup
  • WordPress Importer (es ist alles importiert)
  • WordPress SEO by Yoast
  • WP Favicon Das ist jetzt bei Jetpack integriert

Was mir seit dem Umzug immer noch fehlt ist etwas, womit ich einen existierenden Artikel einfach kopieren kann – bei der kostenlosen Version gabs unter dem Textfeld ein Kästchen „einen vorhandenen Artikel kopieren“ oder so ähnlich. Ideas, anyone?

Da öffne ich jetzt immer den Beitrag im Dashboard in einem neuen Browserfenster und kopiere den alten Beitrag mit Strg+C und Strg+V in einen neuen leeren Beitrag.

Parallel nutze ich auch die WordPressApp auf dem Handy. Oft lege ich auf dem PC neue Artikel an, die ich dann auf dem Handy zwischendurch vom Sofa oder Kinderzimmer aus ergänze/ veröffentliche.

Ich recherchiere mit der einen großen Suchmaschine bzw. bei Wiki*pedia.

Eine ausgereifte Bookmark- Verwaltung habe ich nicht. Andere Blogs lese ich nur noch über Feedly bzw. Bloglovin auf dem Handy, ein paar sind noch in meinen Feeds auf dem PC gespeichert, werden aber nicht weiter ergänzt. Wichtiges schicke ich per mail vom Handy auf den PC und arbeite es dort ab. Einigen Blogs/ Bloggerinnen folge ich sowieso auf Twitter oder Facebook, so dass ich ihre Veröffentlichungen nur noch von dort aus verfolge.

Unverzichtbar ist für mich eine gute Bildbearbeitungssoftware. Bilder beschneiden, mein Wasserzeichen einfügen, Collagen erstellen – Instagram ist wirklich ganz nett, aber manchmal muss es dann doch das große Programm mit den 100.000 Möglichkeiten sein. Und das ist immer noch so. Neu dazu gekommen ist die App „A Beautiful Mess“, damit erstelle ich kleine Collagen und kann recht schnell Texte und doodles (Pfeile, Herzen etc) auf die Bilder setzen.

Ich hatte es sogar geschafft, Google Analytics und Google Webmastertools mit meinem Blog zu verbinden. Irgendwann war es allerdings disconnected und dann dauerte es wieder etwas, bis es lief. Was mir GA nun wirklich bringt? Keine Ahnung, die Jetpack Statistik würde mir eigentlich auch ausreichen. Ehrlich zugegeben ändere ich auch höchst ungern in dieser Programmiersprache herum (CSS heisst das glaube ich und da musste etwas für GA eingefügt werden). Bis ich überhaupt mal verstanden hatte, dass der Header (das feste, schmale Bild oben auf dem Blog) und Header.php (Programmiergedöns) zwei unterschiedliche Dinge sind… ähmja.

Wo sammelst Du Deine Blogideen? 

Den Inhalt sammle ich bei regelmäßig wiederkehrenden Artikelreihen die jeweilige Woche/ den jeweiligen Monat über.

Die Zeit des Sammelns ist deutlich kürzer geworden – inzwischen fange ich meist ein paar Tage früher an, die Zusammenfassung für das Junebug zu schreiben. Das Wochenende in Bildern bereite ich meist am Samstag vor und tippe dann Sonntags zuende.

Die Idee(n) für einzelne Artikel kommen mir oft in Situationen, in den ich „leer laufe“, d.h. irgendwo warte, wach liege etc. oder angeregt durch Blogartikel anderer.

Lokal betrachtet lege ich einfach online einen neuen Artikel als Entwurf an. Meistens schreibe ich ihn weiter und veröffentliche ihn innerhalb der nächsten 2 – 3 Wochen, einige landen dann doch in der Ablage P wie Papierkorb und einige wenige bleiben länger in der Warteschleife. Bei Rezensionen sammle ich oft einzelne Punkte über einen gewissen Zeitraum klassisch auf Papier, bevor ich es online als Entwurf ins Reine schreibe und dann ggf. ein paar Tage später ergänze.

Was ist Dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Die gleichzeitige Bekanntgabe eines neuen Artikels bei Twitter und Facebook finde ich super.

Daher bereite ich direkt im Beitrag schon sehr viel mit SEO by Yoast vor: Ich schreibe den Twittertext, gebe eine Meta- Beschreibung ein (die erscheint bei Google unter meinem Beitragstitel und bei Facebook unter/neben dem Beitragsbild) und erstelle einen möpglichst neugierig machenden Auszug (der erscheint bei Bloglovin in der Vorschau). Die Ankündigung bei Facebook tippe ich immer noch manuell, weil sonst vor dem Link zum Beitrag nur der Twittertext erscheint, was mir überhaupt nicht gefällt.

Inzwischen gebe ich auch oft ein definiertes Beitragsbild an – das erscheint seit dem neuesten Update von Jetpack auch zuverlässig bei Bloglovin und bei Facebook in der Vorschau (früher erschien bei Bloglovin nie ein Bild aus meinem Beitrag und bei Facebook hing es sehr davon ab, von welchem Medium aus – Desktop oder Smartphone – ich den Link veröffentlichte).

Viele Beiträge schicke ich erst am nächsten morgen in den Äther, meist mit gespeichertem Zeitpunkt zur Veröffentlichung. So landet der Artikel ganz automatisch morgens in den Feedreadern bzw. als Ankündigung bei Twitter. Bei Facebook stelle ich den Beitragslink nach Möglichkeit erst etwas später ein.

Ansonsten: Ordnung hilft ungemein – die auf dem Schreibtisch, aber auch die in den digitalen Ordnern.

Benutzt Du eine To-Do List-App? Welche?

Nein, ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt. Manchmal schreibe ich mir ein Memo in mein Handy, meist schicke ich mir aber – wie gesagt – selbst eine Email. Die landet dann im Postfach auf dem PC und wird dort abgearbeitet. Daran hat sich immer noch nichts geändert.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das Du nicht leben kannst?

Etwas um Fotos und kurze Videos festzuhalten – die DigiCam oder eben das Handy.

Gibt es etwas, das Du besser kannst als andere?

Ich mache beruflich weder in Werbung/ Marketing, noch habe ich die Technik- Seite gelernt. Also etwas besser machen beim Bloggen finde ich schwer – jeder hat schließlich auch ein anderes Ziel. Ich blogge über mein Leben so wie ich will bzw. wie ich kann – da kann ich nicht viel besser machen :)
Gegenüber Kooperationspartnern trete ich möglichst sehr zuverlässig auf und arbeite sehr gerne vor, um bei unvorhergesehene Ereignissen (die ja bei Kindern gerne einmal vorkommen) gerüstet zu sein.

Letzteres bringt den Mann manchmal auf die Palme: ich würde mir immer viel zu viel Arbeit mit den Kooperations- Beiträgen machen! Aber erst kürzlich bekam ich so einige Leser- Kommentare, dass man auch die mit Werbung gekennzeichneten Beiträge gerne bei mir lesen würde – vor allem weil die Fotos immer so toll seien. Das bestärkt mich sehr, auf diese Weise weiter zu machen. Vor allem wenn der KoOp- Partner die Leistung ebenfalls (an)erkennt.

Was begleitet Dich musikalisch beim Bloggen?

Analoges Radio, leise im Hintergund.
Gar nicht gut geht Kinderquatsch, schon gar nicht bei längeren Artikeln. Die Wochenberichte gehen gerade eben so vom Sofa aus, alles darüber hinaus mache ich jedoch lieber, wenn alle aus dem Haus sind bzw. schlafen.

Aktuell bedeutet das in der Woche vormittags ca. 1,5 Stunden und mit Glück nochmal mittags ca. 1,5 Stunden – wenn das Junebug viel schläft und keine sonstigen Termine anstehen. Den Haushalt und meine Mahlzeiten bastele ich komplett drum herum – sobald das Kind schläft, sitze ich am Rechner. Viel seltener als früher sitze ich abends am PC, da bin ich nun oft zu müde.

Wie ist Dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Kinderbedingt früh ins Bett, weil früh raus. Als Studentin war ich aber die totale Eule. Ich habe es geliebt nachts zu arbeiten, wenn es ruhig war und die meisten schon schliefen.

Inzwischen ist abends bloggen wirklich zur Ausnahme geworden. Ich merke anschliessend sehr, wie mir die Erholung vom Tag fehlt, auch wenn mir das Bloggen und das basteln am Blog unheimlichen Spass macht.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Eher introvertiert. Öfter erzählt man mir, dass ich sehr zurückhaltend oder sogar arrogant gewirkt hätte, aber mit besserem Kennenlernen einfach nur eine harte Schale um einen ziemlich weichen Kern sei.

Da jetzt im Mai die Treffen bei Blogfamilia und bei Blomm anstehen bin ich schon sehr gespannt, ob das auch von den Bloggerkolleginnen wahrgenommen wird. Es scheint doch einen großen Unterschied zu machen, ob man sich vorher schon virtuell kennt – Mama on the rocks hat gerade etwas zum Thema gläserner Blogger und Eigen-/ Fremdwahrnehmung bzw. Ausschnitte zeigen veröffentlicht.

Der beste Rat, den Du je bekommen hast?

„Zieh auf Deine eigene Domain um!“ war wahrscheinlich ein guter Rat, allerdings hat er mir erst einmal nur eine Menge Arbeit beschert und mich sehr viel Zeit gekostet. Andererseits fühle ich mich recht wohl, hatte aber bislang auch noch keine Probleme *klopfaufHolz*

Das hat sich vor einer guten Woche schlagartig geändert, als das große Update von Jetpack meinen Blog in einen weissen Bildschirm verwandelte. Uuuuuh! Dank wirklich toller Hilfe via Twitter (vor allem von Sarah, aber auch Johnny und Sven, der den richtigen Riecher hatte – alle anderen PlugIns abschalten und einzeln wieder aktivieren) lief mein Blog aber recht schnell wieder.

Noch irgendwas Wichtiges?

Ich hasse grobe Rechtschreibfehler! Die kleinen, doofen aus Flüchtigkeit mache ich selbst oft (oder weil mir die winzige Tastatur des Handys zusammen mit der Autokorrektur einen Streich spielt). Aber bei denen aus Dummheit stellen sich mir regelmäßig die Nackenhaare auf.
Beispiele gefällig? Bitte sehr: Bei „Das kann ich abhacken“ sehe ich vor meinem innerlichen Auge immer den Kopf des Schreibers rollen – wie von einer Guillotine abgehackt und mit fontänenartigen Blutspritzern in alle Richtungen. Herrlich, nicht? ;)
So etwas in Wiederholung kann mir jeglichen Lesespaß vergällen.
Ich hänge auch etwas an der alten Rechtschreibung, so wird mir z.B. ein sogenanntes „Portmonee“ niemals über die Tastatur kommen!
Blogseiten, die für mich keine erkennbare Struktur von Artikeln, Bildern, Verlinkungen etc. haben und auf denen ich mich daher nur schwer zurechtfinde, werden recht schnell wieder gelöscht. Ähnlich ergeht es Blogs mit ewig gleichen Inhalten oder wenn es sich nicht flüssig liest – sorry!


Den Startschuss zu „This is how I work“ hatte Isabella Donnerhall gegeben (klick auf Ihren Namen und dort kann man sehen, wer alles seinen Beitrag verlinkt hatte)


7 Gedanken zu “This is how I work – Update April 2015”

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