Mein Wochenende in Bildern 07./08.03. {2015/10}

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Ich zeige wieder gerne, wie unser Wochenende verlief: 

Samstag morgen, 6:30h: das Baby weckt mich. Ich schleiche mich mit der Jüngsten vergeblich aus dem Schlafzimmer, denn der Bub kommt kurz darauf hinterhergetappst. Dann steht auch schon die Große in der Küchentür… Erstes Frühstück für uns vier:

Moinsen

Der Mann hat Schonfrist bis die Kinder gegen halb 9 nachlaufen im Flur spielen, dafür kann ich am Vormittag mit beiden Mädels zum Möbelschweden fahren. Das Tochterkind freut sich auf den Bällekindergarten und auf meinem Einkaufszettel stehen diverse Kleinigkeiten

IkeaAusflugNach dem Einkaufen bringen wir die Sachen ins Auto und kehren zurück ins Schwedenrestaurant, denn das Junebug hat Hunger, ich habe unheimlichen Durst und das Tochterkind will Pommes. Da wir in der Warteschlange total überraschend eine ehemalige Arbeitskollegin mit ihrer kleinen Tochter treffen, gibts beim Essen viel zu schnacken und zu staunen: in ihrem Einkaufswagen liegt weiterer Nachwuchs in der Babyschale, von dem ich noch gar nichts wusste. Es war so schön, sie nach Ewigkeiten einmal wieder zu treffen!

Nach unserer Rückkehr packe ich etwas aus, versorge mich und die Töchter und schon macht sich der Mann auf – allerdings mit dem Junebug. Plötzlich stehe ich das erste Mal mit beiden Großen „allein“ daheim: das tolle Wetter lockt mich so sehr nach draussen, doch zuerst bringe ich die lästige Pflicht hinter mich:

Putzfee

Da sich das Junebug momentan nämlich alles in den Mund steckt, muss ich wirklich aufpassen. Kein Krümel, kein Blatt, keine Staubfluse ist vor ihr sicher.

Doch dann: Sandsachen suchen und auf der Terrasse finden, Snacks einpacken, alle anziehen und los zum Spielplatz! Die Kinder sind selig und spielen sich selbst müde. Der Bub muss zuerst ordentlich laufen und ist dann gar nicht mehr aus der Buddelkiste zu bekommen. Irgendwann stößt auch der Mann mit dem Baby zu uns, welches den kompletten Ausflug verschlief und kaum steht der Kiinderwagen -pling!-  die Augen aufmacht. Diese werden richtig groß, als ich sie auf den Boden setze und sie das 1. Mal in ihrem Leben Sand anfasst. Sie findet es so toll, dass nach kurzer Zeit schon die ersten Körner aufgepickt und in den Mund gesteckt hat :/

ErsterSand

Zum Abendessen bringe ich den mittags noch schnell vorbereiteten Teig in eine ansprechende Form – die da irgendwo zwischen Flammkuchen und Pizza Funghi wäre und allen ziemlich gut schmeckte!

FunghiFlammkuchen

Nach dem Essen haue ich noch schnell einen Nagel in die Wand, denn heute bekam das Bild des Löwenkaters von vor einigen Wochen endlich den passenden Rahmen. Stolz stehen ich mit der großen Tochter davor und betrachte unser Werk :)

Bildergalerie

Da ich mich anschliessend mehr darum kümmere, das Junebug ins Bett zu bringen, sehe ich das Kleidermännchen der Tochter erst als sie schon fast schläft. Dabei habe ich ihr nur ein einziges Mal gezeigt, daß man sich auch so die Sachen für den nächsten Tag herauslegen kann (ich bereite oft schon am Vorabend stapelweise die Kleidung für den nächsten Tag vor, insbesondere wenn es morgens früh los geht). Und jetzt macht sie es von sich aus und obwohl morgen gar keine KiTa ist. Sind eben auch Lieblingsstücke von ihr. Sooo niedlich, oder?

Kleidermaennchen

Am nächsten Tag wird dann aber doch etwas anderes angezogen, weil wir bei dem vorausgesagten Frühlingswetter im Wuppertaler Zoo verabredet sind. Doch vorher stresse ich mich noch tierisch, um das Abendessen fertig vorbereitet zu haben. Wir hatten uns den Gemüsekuchen überlegt, der aber leider doch mehr Arbeit macht als ich habe gebrauchen können. So schnibbele ich schon vor 9 Uhr das ganze Gemüse weg

Vorbereitet

Der Mann räumte parallel im Keller auf, weil morgen endlich der Handwerker kommt um eine Wand zu verputzen. Dann kommt noch ein zweiter, der aber nur auf die Terrasse muss. Alles – nunja – ach ich sag nix einfach nix zu dem Thema… Vermietersache. Will ich jetzt auch gar nicht mehr verstehen. NeinNein.

Dann sind wir aber doch endlich angekommen! Das Wetter strahlt und wir laufen und lassen laufen – wir haben nämlich nur einen Kinderwagen und die Manduca mit. So trage ich das Baby auf dem Hinweg, bis der Bub im Zoo laufen darf. Das Baby schläft im Wagen weiter und der Bub sitzt auf den Schultern des Mannes. Oder bei mir. Oder wieder kurz im Wagen.

GetragenWieGeschoben

Klappt gut!

Zootiere2Flamingos und Zebra

Zootiere1Ein lustiger Vogel (Schuhschnabel) und ein süßes Elefantenbaby

Bis wir dann auf dem Spielplatz sind und alles einfach nur noch voll ist. Viele Kinder wuseln herum, viele Eltern laufen hinterher, die Gastronomie ist hemmeungslos überfordert und ich begrabe meine Kaffeelust im Angesicht der langen Schlangen. Dann stürzt der Bub, hat oberhalb des Wimpernkranzes auf dem Augenlid einen leicht blutenden Riss und ich merke die Panik in mir aufsteigen (sein Auge könnte komplett zuschwellen, es könnte auch innerlich bluten und wir müssten noch ins Krankenhaus – Aaaaaah!). Noch dazu ist er aufgedreht, lässt sich nicht anfassen und ist übermüdet. Aber er schläft im Kinderwagen ein und ich versuche etwas runterzufahren.

Erschöpft

Ich hüte das schlafende Kind, beobachte seine Wunde, passe auf das sandpickende Baby auf und bekomme dann doch noch meinen Kaffee gebracht – sogar mitsamt einem Eis :)

Danach schlendern wir allmählich Richtung Ausgang und schweben wieder mit der Schwebebahn heimwärts. Beim Aussteigen fährt der Kaiserwagen an uns vorbei – in diesem wunderschönen Originalwagen von 1900 kann man in stilechtem Ambiente eine Kaffeefahrt geniessen oder eine andere Sonderfahrt machen. Ich selbst fuhr aber noch nie mit ihm.

Kaiserwagen

Der Bub wird unterwegs zwar nur langsam wach, macht dann aber glücklicherweise einen sehr fitten Eindruck. Die Schwellung des Augenlids verschwindet so langsam und wir gehen davon aus, dass er morgen ganz normal in die KiTa gehen kann. Puh!

Das Abendessen muss zum Glück nur noch warm gemacht werden, schmeckt richtig gut (da hat sich die Arbeit ja doch gelohnt) und ein wenig Wäsche ist auch schnell wegsortiert (so 4 Körbe *hüstel*). Währenddessen sehe ich das Junebug immer öfter bei ihrer neuesten Übung: der Yoga- Figur „Abschauender Hund“ und bekomme sie endlich auch damit fotografiert! Yes!

AbschauenderHundWobei der Hund zwar jetzt aufschaut, aber ich will mal nicht so sein :)

Die beiden großen Kinder liegen jetzt im Bett und lesen noch etwas, das Junebug meckert ein klein wenig in der Federwiege – hat aber ebensolche Schlafbäckchen wie ich. Mal sehen, ob ich den Krimi gleich noch schaffe!

Ich wünsche Euch nun einen entspannten Start in die neue Woche!

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Weitere interessante Beiträge sammelt Susanne auf ihrem Blog Geborgen wachsen

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Meine vorangegangenen Wochenenden findest Du hier:

Wochenende 28.2./01.03. {KW09}

Wochenende 21./22.02. {KW08}

Wochenende 07./08.02. {KW06}

5 Gedanken zu „Mein Wochenende in Bildern 07./08.03. {2015/10}

  1. Ohhhh….tolle Bilder und bis auf die Augenverletzung ein tolles Wochenende!! Was macht das Auge? Wieder besser hoffe ich!!

    Ich bin zum ersten mal auf deinem Blog und musste seeeeehr lächeln….bestimmt haben wir Euch Sonntag von der Trasse aus sehen können. Da hätten wir uns mal gewunken. :-) Wir sind nämlich auch aus dem Tal. Gerne im Zoo und schweben auch gerne. Von der Trasse aus haben wir gesehen wie voll der Zoo war. Das war aber auch ein Kaiserwetter.

    Lieber Gruß
    Kerstin
    ….die nun mal weiter deinen Blog durchstöbert

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