Wenn sich die Zeitrechnung ändert

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Mein Vater hat es geschafft.
Seit gestern hat sich unsere Zeitrechnung geändert.

Ich weiss gar nicht, ob er es noch mitbekommen hat, aber das Datum würde ihm als Zahlenmensch auf jeden Fall ein Lächeln entlocken: er starb am 15.02.2015 an den Folgen von Lungenkrebs.

Mein Dank gilt den Ärzten und dem Personal im Krankenhaus, die ihn zu behandeln versuchten und das retten wollten, was er verschleppte.

Mein Respekt aber gilt den Schwestern, den Pflegern_innen und auch den Ehrenamtlern_innen, die mit ihm und auch mit uns im Hospiz den letzten Abschnitt seines Weges so aufmerksam und würdevoll gingen.
Sie leisten einfach Unbezahlbares.

Ein großes Glück hatten wir doch, ihn so gehen lassen zu dürfen!

Was mich vor über einem Monat bewegte steht hier und wie es mir letzte Woche ging steht dort.

Ich habe während der letzten Tage immer ein paar Zeilen festgehalten. Dass es nur noch so wenige Tage sein würden, damit hatte zuletzt dann doch keiner gerechnet…

10.02. Dienstag
Papa ist heute ins Hospiz verlegt worden. Für mich ist klar, dass ich ihn sehr bald dort besuchen und auch bei meiner Mutter sein will.
Es ist sehr anstrengend, mit dem kranken Buben und nörgeligen Baby zuhause meine Sachen zusammenzupacken, uns alle zu versorgen und uns Zeit für Mittagsschlaf zu organisieren. Ich habe dann immerhin etwas ruhen können. Ich denke darüber nach, ob ich wohl noch als dieselbe Tochter wieder zur Wohungstür hereinkommen werde.
Wahrscheinlich eher nicht.
Die Bahnfahrt ist anstrengend lang und mit Verspätung, aber dann klappt alles doch noch ganz gut und am frühen Abend kommen wir im Hospiz an und finden einen schlafenden Mann im Bett vor, der aber recht schnell richtig bei uns ist und sich über unseren Besuch freut.
Er fühlt sich wohl dort, das ist schön zu sehen. Die Einrichtung und das Personal machen einen unglaublich sympathischen Eindruck. Alles ist auf die Gäste ausgerichtet, aber ohne aufdringlich zu sein.

11.02. Mittwoch
Heute vormittag geht es ihm bei Weitem nicht so gut wie gestern. Wir müssen ihn wecken und es dauert sehr lange, bis er halbwegs bei uns ist. Aber er wird gut umsorgt und hat sich von Mama sogar mit etwas Suppe füttern lassen, auch wenn ihm das Schlucken
schwer fällt. Da er nachmittags nicht mit dem Arzt sprechen will/ kann, bekommt er nach wie vor nur Kochsalzlösung über den Tropf.
Abends skype ich mit der großen Tochter und vermisse sie und auch die anderen beiden danach noch mehr.
Ich habe Angst, dass mir mein Geburtstag genommen wird. Ich hoffe, bete und wünsche dass es nicht ausgerechnet an meinem Geburtstag in einer Woche passieren wird.

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12.02. Donnerstag
Wir haben uns in unserer Mädels-WG mittlerweile eingerichtet. Mama, meine Schwester, das Baby und ich. Mir tut es gut, nicht auch noch die Verantwortung für so viel anderes tragen zu müssen.
Im Hospiz feiern sie Altweiber mit Waffeln und Karnevalsdeko. Sogar Musik gibt es und wir geniessen die Unbeschwertheit des Babys. Papa geht es nachmittags sehr bescheiden. Er wird nur kurz wach und atmet schwerer. Die Kleine spielt und juchzt, doch selbst das kann ihn heute nicht zum Lächeln bringen.
Mehr Fotos vom Tag hatte ich bei 12von12 festgehalten.
Zuhause ertappe ich mich oft dabei, dass ich ihn die Treppe herauf kommen höre – nur um mich direkt daran zu erinnern, dass es nie wieder geschehen wird. Diese Zeit des Wartens ist so unwirklich. Wie die Zeit zwischen den Jahren oder kurz vor der Geburt: sie steht still und doch läuft sie irgendwie weiter. Karneval ist da und doch so weit weg.
Der Mann muss am Wochenende zuhause arbeiten und bringt mich in argen Zwiespalt, weil er den Bub hier mit unterbringen will. Mit dem 2jährigen wäre es mit der Ruhe dann nämlich vorbei. Auch ins Hospiz kann man ihn allerhöchstens nur für kurze Besuche mitnehmen. Ich bin wütend auf den Mann, mich in eine solche Lage zu bringen. Meine Betreuung zuhause würde ihm nichts bringen, weil es dann zu laut sei. Und bei seiner Familie (Oma bzw. Opa) auch nicht, weil wegen der Fahrerei so viel Zeit drauf ginge.
Wir drehen uns im Kreis.

13.02. Freitag
Die Nacht ist schrecklich, das Baby hat plötzlich fast 40 Fieber und schläft nur in meinem Arm weiter. Meine Erkältung ist auch wieder schlimmer. Nebenhöhlen argh!
Vormittags ist Papa richtig gut dabei. Er spricht zwar nur wenig, aber im Vergleich zu gestern nimmt er richtig viel Anteil! Nachmittags hat meine Schwester endlich auch den Arzt getroffen. Mein Vater möchte sich immer noch nicht recht „behandeln“ lassen. Der Arzt ist aber wie wir gegen künstliche Ernährung (unnötige Verlängerung) und stellt es uns bzw. Papa frei, wie mit dem Kochsalztropf verfahren werden soll. Der soll aber erst mal bleiben.
Nach einem wirklich nötigen Mittagsschlaf geht es am Telefon mit dem Mann wieder um die Betreuung des Buben.
Dieses Mal legt der Mann einfach auf.
Ich hasse es, mich jetzt auch noch mit ihm streiten zu müssen. Passenderweise ist morgen auch noch Valentinstag!
Pah!

14.02. Samstag
Ich bin so was von genervt!!!
Die Erkältung und dieser elendige Husten, der mich und das Baby letzte Nacht ein geschlagene Stunde wach hielten.
Die Warterei, dass der Anruf kommt.
Der so etwas von unnötige Streit mit dem Mann.
Am liebsten würde ich heim fahren und mich dort verkriechen, aber dann würden ich ja den Mann beim Arbeiten stören…
Ahrg!
Ich hab irgendwie nichts richtiges zu tun und fühle mich nutzlos. Ich könnte mich ja mal richtig ausruhen, aber das Baby ist ja auch noch krank. In die 3. (!!!) Woche gehen wir jetzt damit. Mittagsschlaf dank Husten abgebrochen. Die Kleine hat abends wieder Fieber.
Vorher aber besuchen wir Papa. Ich erschrecke, weil er mit halboffenen Augen und geöffnetem Mund auf unsere Ansprache nicht reagiert. Wird dann irgendwann doch noch wach und kann nur noch mit Mühe einzelne Wörter sprechen. Hat seit morgens Fieber, welches sie aber medikamentös senken.
Schwierig ist es heute für mich.
Und dann plötzlich eine Bitte von ihm, ich bin zuerst verwundert und creme ihm dann zu seiner Erleichterung die Beine ein. Anschließend auch noch die Arme.
Seine Hände, die meine fast schon zärtlich festhalten.
Meine rosa Hände auf seiner gealterten Haut, sie berühren vorsichtig seine Knochen und Sehnen während mir die Tränen über die Wangen rollen.
Als ich schon dachte, unser Besuch wäre vorbei, weil das Baby so quengelt und ich selbst auch sehr müde bin, geht ein weiterer Wunsch für ihn Erfüllung… So oft wie er in den letzten Tagen danach suchte, seine Finger aber nichts fanden auf dem Nachttisch: Wir fahren ihn im Bett mit dem Aufzug nach unten vor die Tür. Die Schwestern lassen uns beide allein, während die Vögel zwitschern. Ich zünde ihm eine Zigarette an und bevor er sie fallen lässt, halte ich sie ihm so, dass er ziehen kann. Wir rauchen sozusagen zusammen – ich halte, er zieht. Eine skurrile Situation, wie er da in seinem Krankenbett liegt, sich kaum bewegen kann und mit letzter Anstrengung versucht zu inhalieren. Ich weine still, er schaut mich mit so unendlich wissenden Augen an, den Kopf leicht schräg gelegt als würde er wie früher sagen wollen „Ach Tochter, ist doch alles nicht so schlimm“

 

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15.02. Sonntag
Die Nacht war zwar unruhig, weil das Baby und ich eine Stunde lang abwechselnd husteten und schnieften, aber wir schlafen recht lange und ich fühle mich etwas besser.
Vormittags raffe ich mich auf und rufe den Mann an, möchte anbieten den Buben ab Montag zu mir zu bringen, die Tochter selbst vom Vater zu holen und so lange mit allen drei Kindern hier zu bleiben, bis Papa stirbt oder es Mama zu viel wird. Aber der Mann ist nicht mehr aufbrausend wie vorgestern; er durchdenkt nach meinem Vorschlag seine beruflichen Termine und will mich stattdessen Mittwoch nachmittag, spätestens Donnerstag abholen kommen. Bis dahin würde der Bub schon unterkommen bzw. wieder in die KiTa gehen. Ich breche das Telefonat ab weil wir loswollen, bei strahlendem Sonnenschein fahren wir ins Hospiz und treffen dort überraschend meinen Bruder.
Es ist nicht leicht für ihn, schon gar nicht als Papa wach wird und sich bemerkbar macht. Unruhig ist er darüber hinaus. Über einfache Ja-Nein- Fragen bekomme ich heraus, dass ihm seine Hand oder das Handgelenk schmerzt.
Er tut mir so leid in diesem Augenblick. So gefangen in seinem Körper, der ihm nicht mehr gehorchen will. Er nimmt das Baby wahr, aber auch die Nachrichten im TV, die er lauter gestellt haben will. Zwischendrin dämmert er kurz weg, aber ist erstaunlich schnell wieder bei uns. Als mein Bruder gegangen ist, mache ich still und heimlich zwei Fotos von meinen Eltern, wie so nah beieinander sitzen.
Als wir uns verabschieden wollen, fällt ihm und uns der leere Tropf auf. Wieder ist er dabei sehr unruhig, möchte aber weder umgelagert werden noch das Bett verstellt haben. Wir versprechen ihm, wegen Tropf und Hand Bescheid zu geben und verabschieden uns.
Nach unserem Mittagessen telefoniere ich mit meiner Schwester, die ihn nachmittags besuchen möchte.
Sie ist dann auch vor Ort, als er gesäubert wird und sie plötzlich ganz schnell wieder ins Zimmer zurück soll –
aber im Augenblick ihrer Rückkehr ist er schon woanders.
Das Telefon erschreckt mich in meinen Nachmittag mit einem wieder leicht fiebrigen und anstrengenden Baby.
Der Anruf der Pflegerin bringt mich zuerst aus der Fassung, aber recht schnell macht sich große Erleichterung in mir breit:
Er hat es geschafft.
Er hat es bis zuletzt auf seine Weise und sehr selbstbestimmt getan.
Wir haben ihn auf seinem letzte Weg begleitet, haben Anteil genommen so wie auch wir ihn noch haben (an)teilnehmen lassen.
Ich sitze am Steuer, bin stark damit meine Mutter schwach sein kann und fahre uns zum Hospiz. Die Sonne steht tief, strahlt uns voll und goldrot ins Gesicht – die ganze Strecke über fahren wir ihr entgegen. Noch auf dem Hinweg denke ich darüber nach, dass es auf dem Rückweg dunkel sein wird weil sie untergangen ist.
Aber schon am nächsten Morgen wird sie wieder aufgehen und erneut ihren Lauf über den Himmel nehmen.

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Wie ich mit meiner Tochter über den Tod sprach und wie es weiterging? Bitte hier entlang…

33 Gedanken zu „Wenn sich die Zeitrechnung ändert

  1. Dein Vater hatte wohl die wundervollste Begleitung an seiner Seite, die man sich nur vorstellen kann. Ich ziehe meinen Hut vor dir und deiner Familie, wie ihr diesen Weg gemeinsam gegangen seid.
    Für die kommende Zeit, mit einer völlig anderen Zeitrechnung, wünsche ich euch viel Kraft und hoffnungsvolle Momente. Momente vieler schöner Erinnerungen.

    Gute Besserung auch (erkältungstechnisch) an dich und deine Kurzen.

    Herzliche Grüße, Nina

    „Ein Schiff unter Segeln gleitet mit der Morgenbrise aufs offene Meer hinaus. Ich schaue ihm nach, bis es hinter dem Horizont verschwindet, und jemand neben mir sagt: ‚Jetzt ist es nicht mehr da.‘ Nicht mehr da? Nicht mehr auf meiner Seite. In dem Moment, da neben mir einer sagt: ‚Jetzt ist es nicht mehr da‘ gibt es andere, die das Schiff schon kommen sehen und freudig rufen: ‚Da, da ist es!‘ Das ist meine Sicht vom Sterben.“

  2. Ich habe bei der Überschrift schon einen sehr großen Kloß im Hals gehabt und ich weiß genau, was du meinst. Unnötig zu sagen, dass ich gerade mitgeweint habe, oder? Es tut mir so leid und auch wenn es sich völlig bescheuert anhört, freue ich mich für euch alle – und ganz besonders für deinen Papa! – dass das Ende dann doch noch würdevoll verlaufen ist. Die Situation mit der Zigarette fand ich kurios und auch so bedeutend und irgendwie intim. Schön, dass du davon erzählt hast.

    Ja, ich mag mich wiederholen, aber ich drücke dich sehr sehr feste und wünsche dir, deiner Mama, deinem Bruder und euch allen viel Kraft, dass ihr das gut verarbeiten könnt! :*

  3. Fühl dich fest gedrückt!!ich hab gestern noch daran gedacht wie es deinem Vater wohl geht!ich bin selbst internistin und habe täglich mit dem Tod zu tun.Schön,wenn ein Sterben so begleitet wird und das Leiden vermeintlich nicht so lange dauert.besonders gerührt hat mich,wie du deinem Vater seine letzten wünsche erfüllen konntest! Ich wünsche eurer Familie Kraft für die kommende Zeit!

  4. Ein wunderschöner text über die zeit des abschiedes.ich musste die ganze zeit weinen, weil wir auch schon seit wochen taeglich ein bisschen mehr abschied von meinem schwiegervater nehmen müssen. Wir kennen uns nicht, aber ich will dir trotzdem mein volles Mitgefühl ausdrücken!!!

  5. Dein Vater kann froh sein,so eine wundervolle Familie gehabt zu haben, die ihn auf dem letzten Weg so voller Liebe begleitet hat.
    Trotzdem ist es sehr traurig und ich sende dir unbekannterweise mein Beileid.

  6. *heul*
    Wirklich ein schöner Text und was ein Geschenk, das ihr diese letzte zeit so zusammen so verbringen konntet!
    *drück dich* :*

  7. Mein unendlich herzliches Beileid. Ich wünsche Dir und deiner Familie vor allem in nächster Zeit viel Kraft und gute Menschen an Eurer Seite.

    Ich hab meinen Vater vor 10 Jahren auch an Lungenkrebs verloren. Die Trauer hört leider nie wirklich auf. Allerdings wird sie im Laufe der Zeit schwächer und weicht irgendwann einem liebevoll-unaufdringlichem Gefühl von Erinnerung und Dankbarkeit. (Bis sie sich manchmal dann doch wieder an die Oberfläche spült- so wie bei mir gerade, als ich Deinen Artikel angefangen habe zu lesen und nach den ersten zwei Absätzen abbrechen musste, weil ich nichts mehr sehen konnte.

    Von ganzem (unbekanntem)Herzen,
    Andrea

    „Mögest du warme Worte an einem kalten Abend haben,
    Vollmond in einer dunklen Nacht
    und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.“
    (Irischer Reisesegen)

  8. Ich konnte deinen Beitrag gar nicht lesen, denn da wären zu starke Erinnerungen hochgekommen! Ich wollte dir aber trotzdem sagen, dass es mir sehr leid tut und ich dir ganz viel Kraft wünsche! Es ist so schlimm, ein Familienmitglied zu verlieren! Mein herzliches Beileid, Viola

  9. Mir fehlen die Worte. Aber ich war hier und habe deine Worte gelesen. Mein allerherzlichstes Beileid und für die kommende Zeit viel Kraft.

    Liebe Grüße
    Tina

  10. Mein aufrichtiges Beileid.
    Es ist schön das ihr ihn in den letzten Tagen begleiten konntet.
    Viel Kraft für dich und deine Familie.

  11. Mein herzliches Beileid.
    Mich hat dein Text sehr berührt. Wunderschön und traurig zugleich. Ich zieh den Hut vor euch, wie ihr das alles hinbekommen habt.
    Viel Kraft für deine neue Zeitrechnung.

  12. Mein herzliches Beileid.
    Es ist gut, dass ihr deinen Vater in den letzten Tagen begleiten konntet und noch Zeit mit ihm hattet.
    Ich wünsche dir und deiner Familie für die kommende Zeit viel Kraft.

  13. Mein herzliches Beileid. Ihr habt ihn begleitet und ihm seine letzten Wünsche erfüllen können. Es stand nichts mehr zwischen Euch und dies wird dir helfen, dich in der neuen Zeitrechnung zurechzufinden.

  14. Der Tod hat keine Bedeutung –
    ich bin nur nach nebenan gegangen.
    Ich bleibe, wer ich bin,
    und auch Ihr bleibt dieselben.
    Was wir einander bedeuteten, bleibt bestehen.
    Nennt mich bei meinem vertrauten Namen.
    Sprecht in der gewohnten Weise mit mir
    und ändert Euren Tonfall nicht!
    Hüllt Euch nicht
    in Mäntel aus Schweigen und Kummer.
    Lacht wie immer
    über die kleinen Scherze, die wir teilten.
    Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue
    und ohne jegliche Traurigkeit.
    Leben bedeutet immer nur Leben
    – es bleibt so bestehen, immer –
    ohne Unterbrechung.
    Ihr seht mich nicht,
    aber in Gedanken bin ich bei Euch.
    Ich warte eine Zeit lang auf Euch
    – irgendwo, ganz in der Nähe –
    nur ein paar Straßen weiter.
    (Henry Scott-Holland)

    Viel Kraft in den Nächsten Tagen

    Eine Stille Leserin

  15. Mein herzliches Beileid. Ich musste beim Lesen weinen und möchte dich feste drücken. (( )) Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

  16. Wir kennen uns nicht persönlich. Aber mir laufen die Tränen. Es tut mir so unendlich leid für Euch, dass ihr ihn verloren habt und ich drücke mein Beileid aus. Viel Kraft in den kommenden Stunden, Tagen, Wochen und Monaten – ja, auch Jahren, denn er wird sicher immer wieder fehlen und immer vermisst werden.
    Man sagt ja immer so leicht „Für ihn war es eine Erlösung“, das mag stimmen, aber für die, die zurück bleiben ist es schwer und traurig, auch wenn man niemanden den man liebt, leiden sehen will und kann.

    Ich drücke Dich. Die richtigen Worte gibt es ohnehin nicht in dieser Situation.

  17. Leben und Tod, Lachen und Weinen – alles so nah beieinander. Mein Beileid und Bewunderung für diesen Umgang mit dem Tod, wo ihn so viele gerne verdrängen würden. Alles Gute!

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