#highpressure – Richtig viel Druck macht so richtig viel Spass!

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Als Mutter in Elternzeit erledige ich aktuell viel von der Haushaltsarbeit alleine: Kochen, Staubsaugen, Bäder putzen, Einkaufen, Wäschewaschen und und und. Ihr kennt das ja. Sobald ein Punkt auf meiner ToDo- Liste im Kopf abgehakt ist, rutscht meist ganz unten direkt wieder ein neuer dazu…

Wie schwierig ich es dabei finde, meine 3 K’s (Kinder, Küche und Karriere) unter einen Hut zu bringen, ohne mich selbst als Person dabei aus den Augen zu verlieren, darüber hatte ich ja bereits einmal geschrieben und echt spannende Kommentare von Euch bekommen!

Eines der wenigen Dinge, wo ich mich allerdings etwas weigere, ist das Bügeln. Für mich und die Kinder bügel ich nur das Nötigste und biete dem Mann dann aber an, dass er mir ein einziges Teil von sich geben darf. Da freut er sich immer riesig! Denn Rest seiner Hemden aber, denn darf er mal schön alleine machen ;) Wie ich nun schön öfter gehört habe, ist das wohl in vielen Familien so: der Vater bügelt allerhöchstens seine eigenen Sachen selbst, den ganzen Rest aber macht die Mutter.

Also bei uns steht der Bügelkorb daher immer recht gut gefüllt im Arbeitszimmer und ich meine ihn im Vorbeigehen manchmal flüstern zu hören: „Mach mich leer! Pack mich an!“ Dann bin ich sehr froh um die vielen „wichtigeren“ Dinge von meiner ToDo- Liste ;)

Das könnte sich (zumindest hier) bald ändern, denn ich durfte an einem kleinen, aber feinen Bloggerevent der Firma Tefal teilnehmen. Zusammen mit den überaus bezaubernden Bloggerinnen Mareike von Lulus Stern, Maria von Villa♥Stoff und Rebecca vom Elfenkind verbrachte ich spannende Stunden, in denen wir uns mit dem Team von Tefal über Haushaltsgeräte im Allgemeinen, Bügeln im Speziellen und selbstverständlich auch übers Bloggen austauschten. Das Junebug war ebenfalls wieder mit dabei und hat weitere Blogbabyerfahrungen sammeln können ;)

Tefal Bloggertreffen

Natürlich durften wir nicht nur zuschauen, sondern auch selbst ganz viel ausprobieren und vergleichen, worin genau der Unterschied zwischen den verschiedenen Bügelsystemen besteht:

  • beim Dampfbügeleisen wird Wasser im Bügeleisen selbst zu Dampf verwandelt (Ausstoss max. 60g/min ohne zusätzlichen Druck) – so eines habe ich wie wohl viele andere auch zuhause
  • bei Heizplattensystemen wird Wasser aus einem aussenliegenden Tank auf dem Weg zum Bügeleisen zwischen 2 Heizplatten nur durch Hitze und ohne Druck zu Dampf verwandelt
  • beim Pumpendrucksystem wird Wasser aus einem aussenliegenden Tank ins Bügeleisen gepumpt und erst dort zu Dampf erhitzt (die Angabe in bar bezieht sich auf die Wasserpumpe, auch hier entsteht kein Dampfdruck)
  • beim Dampfgenerator/ bei einer Dampfbügelstation wird Wasser aus einem aussenliegenden Tank auf dem Weg zum Bügeleisen durch einen Boiler in Hochdruckdampf verwandelt (max. 6,5bar) und über das Kabel zum Bügeleisen geführt (Ausstoss bis zu 120g/min)

Wir hatten nicht nur diverse Geräte, sondern auch verschiedene Oberhemden, eine kleine Teststrecke aus unterschiedlichen Materialien und auch ein extra für unsere Blogs vorbereitetes Bügelbild zum Ausprobieren:

Testbügeln

Hier ein Beispiel für einen Dampfgenerator, mit dem auch richtig schwere Stoffe kinderleicht zu bügeln sein sollen (Tefal GV 8960):

Dampfbügelstation

Bei den Oberhemden aus 100% Baumwolle kann ich es auf jeden Fall schon bestätigen – das war wirklich easy!

Ein großer Punkt bei Dampfbüglern: Kalk! Oft verstopft er die Öffnungen in der Sohle, macht hässliche weisse Flecken oder er bildet sich im Wassertank und kann nur mittels teurer Entkalkungspatronen in Schach gehalten werden.

Entkalkungssytem

Das praktische Entkalkungssytem der Bügelstation ohne Folgekosten wurde uns live vorgeführt: rein physikalisch sammelt sich der Kalk in einem Topf mit kochendem Wasser nämlich immer in der Mitte. Im Boiler der Bügelstation ist also mittig eine Art Rinne platziert, in die die Kalkbröckchen im sprudelnden Wasser ganz alleine hineinhüpfen. Die Rinne wird dann aus dem Gerät mit Dampfdruck herausgezogen und entleert. Ganz einfach.

Um die Kraft von richtig viel Druck aber auch am eigenen Leib zu spüren, ging es nach dem Lunch noch woanders hin: wir durften im Windkanal fliegen und einen Freifall aus 3000 bis 4000m Höhe nachempfinden!

Ich sage nur WOW! Was für ein Erlebnis! :)

Zuerst gab es natürlich eine kleine Einweisung –  etwas Theorie muss sein. Nachdem sämtlicher Schmuck abgenommen war, zogen wir alle einen schicken Overall, Gehörschutz, Helm und Schutzbrille an.

Vorbereitungen Indoor- Skydiving

Je näher wir der Druckschleuse kamen, desto mulmiger wurde mir… Mein Puls stieg und ich bekam einen ziemlich trockenen Mund. Als wir dann aber alle auf dem Wartebänkchen sassen, brauste es nur noch in meinem Kopf und ich versuchte nicht allzu viel darüber nachzudenken, was gleich passieren würde. Stattdessen schaute ich faszinert zu, wie der Erste von uns mit dem Guide im tosenden Luftstrom schwebte und kurz darauf im 17 Meter hohen Turm verschwand – wuuuusch! – ging es hoch und – wuuuusch! – wieder runter. Ein Gefühl wie Achterbahn, nur viiiiiel besser!

Indoor- Skydiving Team Tefal

Sich im Luftstrom alleine zu halten und nicht gegen eine der Wände zu fliegen, braucht richtig viel Körperspannung und einiges an Kraft. Je nach Arm- und Beinhaltung fliegt man nämlich in die eine oder andere Richtung, hoch oder runter – selbst der Kopf lenkt mit! Aber der Muskelkater der nächsten 2 Tage (vor allem im Rumpfbereich – aua aua) war es allemal wert, wie Peter Pan geflogen zu sein!

Unglaublich, wie Druck wirken kann!

Ich kann mich nur nochmals ganz herzlich bei Tefal und dem ganzen Team für diese wunderbaren Erfahrungen bedanken! Es war ein einzigartiger Tag!

Gruppenbild

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Tefal

7 Gedanken zu „#highpressure – Richtig viel Druck macht so richtig viel Spass!

  1. Na da habt ihr ja anscheinend ganz viel Spaß gehabt!
    Hier ist es ganz anders, mit dem Bügeln, mein Mann bügelt äußerst gern, inklusive seiner Socken und Unterhosen, was in meiner Welt völlig ausgeschlossen ist :D Manchmal stehen wir da und diskutieren darüber, wer denn jetzt bügeln darf und wer nicht. Darf man ja kaum erzählen sowas :D
    LG
    Mo

  2. Mir hat sich der Sinn des Bügelns noch nie erschlossen. Außer Hemden und Blusen muss man meiner Meinung nach nichts bügeln. Und selbst davon sind viele mittlerweile „bügelfrei“, soll heißen wenn man sie ordentlich aufhängt zum Trocknen, was für alles andere auch gilt, dann sind die recht ok zum Anziehen. Ansonsten werden Hemden und Blusen falls nötig einfach outgesourct. Fällt uns nicht im Traum ein unsere Zeit zu Hause fürs Bügeln zu verschwenden. Und nie im Leben würde ich Sachen meines Mannes bügeln. Würde er aber auch nicht wollen ;-) Insgesamt hat Haushalt für mich aber auch eine eher geringe Priorität.
    Ein schönes Wochenende wünscht euch Anni.

    1. Na, genau daran hakt es meistens bei uns – dem ordentlichen Aufhängen zum Trocknen. Hüstel. Bzw. dem rechtzeitigen Leeren des Trockners, wenn dieser fertig ist.
      Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass leicht verwaschene Kleidungsstücke nach dem Bügeln oft wesentlich besser aussehen, aber momentan ist das hier auch noch untergeordnet.
      Aber im Sommer, wenn es wieder warm ist und meine Große ihre Sommerkleider anziehen will, sehen diese knitterfrei einfach besser aus. Dann werden wir wieder viel draussen trocken, was leider nur selten vom Wind „glattgezogen“ wird.
      Und wenn ich wieder ins Büro gehe, fühle ich mich in gebügelter Jeans und glattem T- Shirt einfach ordentlicher angezogen.
      Nur für daheim würde ich diesen Aufwand auch nie betreiben :)

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