In die Knie gezwungen

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Das war dann wohl doch etwas viel in den letzten Tagen: ständig bin ich am Limit gelaufen, habe ganz oft „nur schnell dies und jenes erledigt“ und dann kam noch der Magen- Darm- Virus des Mittleren dazu.
Ganz wenig Schlaf, ganz viel Wäsche und mindestens genau so viele Sorgen.
Aber der Alltag geht ja weiter, der Mann hat dann auch angefangen zu kränkeln so dass ich wie vereinbart mit den Kindern die Wohnung räumte, aber aus dem geplanten Arbeitswochenende zum Grossteil ein Genesungswochenende für ihn wurde. Währenddessen lief ich weiter auf Hochtouren mit Kinderbetreuung und Terminen, bis ich dann Sonntagabend wieder auf den heimischen Sofa angekommen ganz rasch und massiv abbaute. Die Kopfschmerzen hatte ich am Wochenende noch ignorieren können, nun aber nicht mehr. Die Gelenkschmerzen und der Schüttelfrost waren zusammen mit der eigentlich gerade leer getrunkenen, aber immer noch schmerzenden rechten B*rust eindeutige Anzeichen : Milchstau!
Oh Mann, was ging es mir trotz Paracetamol in dieser Nacht dreckig! Auch tagsüber fühlte ich mich wie total verkatert und gleichzeitig mit Grippe. Ganz fies und eindeutig: „Schalt mal richtig runter, Frl. Null.Zwo!!!“
Auch die Hebamme mahnte mich telefonisch zu weiterer Bettruhe, das Fieber im Auge zu behalten und Retterspitzwickel machen – mit diesem wahrscheinlich tiefliegenden Milchstau sei nicht zu spassen!
Puh!

Und das mache ich gerade: viel liegen und auch heute, wo es mir schon besser geht, werde ich die KiTa-Zeit der Kinder möglichst nur auf dem Sofa verbringen. Zum Glück konnte mir der Mann gestern zuhause, bei der U5 des Junebugs und heute mit Fahrdienst helfen!

Aber hinten in meinem Kopf ist schon wieder dieses kleine Stimmchen *Mimimi* Du wolltest doch noch soviel machen!
Aber ich bremse mich: bei der Weihnachtsdeko, bei körperlicher Anstrengung, beim Bloggen.

Auch die gestempelten Weihnachstgeschenke (Dank dieser günstigen und wirklich grandiosen Anregung) müssen noch etwas auf Vollendung warten.

Immerhin hab ich es gestern abend geschafft, mich per mail beim Bloggertreffen von Blumenpost & Mama Miez anzumelden. Ganz toll, dass die beiden da was organisieren wollen – am Samstag den 17.01. in Köln!

Einen gemeinsamen Kalender im Internet, wo der Doppel-M und ich von unseren Smartphones drauf zugreifen, wollte ich auch noch einrichten. Das geht aber nur vom PC aus.

Und meinen Blog mit diesen Tools bzgl SEO und kaputten Links – von der Fachfrau empfohlen ;) – überprüfen und aktualisieren – geht auch nur vom PC aus und braucht ein wenig Zeit.

Dann sind da auch noch zwei Blogparaden, zu denen ich gerne etwas schreiben würde: zum einen das Thema Erfahrungen mit/ das Bedürfnis nach einem Babysitter vom Runzelfüsschen.
Zum anderen hat Dajana mit ihrer Reflektion über 1 Jahr bloggen und ihr Verhältnis zur Bloggerwelt genau meinen Nerv getroffen – da will ich auch unbedingt etwas zu schreiben!

Nunja.
Muss alles warten.
Bis ich wieder richtig fit bin.

Dank Kaffee sind wohl die Kopfschmerzen zu einem erträglichen Brummen geschrumpft und auch die B*rust scheint sich zu erholen. Jetzt mache ich mir aber erstmal einen neuen Wickel, dazu ein Brötchen und kuschle mit dem Junebug noch etwas auf dem Sofa. Ein Mittagsschläfchen wird auch noch drin sein – in meinem Internet ist gerade so viel Weihnachts- Schischi und übertriebene Lobhudelei, dass ich Feedreader und Facebook momentan gar nicht aufmachen mag und mich daher auch nicht ablenken können.

Nächstes Mal werde ich besser auf meinen Körper hören, so ein Milchstau ist wirklich fies – auch wenn ich dieses Nichtstun gerade ein wenig genieße ;)

Habt ihr auch schonmal mit Milchstau zu tun gehabt?
Was hat Euch geholfen (ausser Ruhe, richtiges Anlegen und kühlen/wärmen)?

Bis bald!

20 Gedanken zu „In die Knie gezwungen

  1. Du Ärmste! Das ist fies.
    Ich hab damals viele Quarkwickel zum Kühlen gemacht, zwar ne Sauerei, hat aber geholfen.
    Am besten half, dass der Mann alles übernommen hat, was zu delegieren ging. Und ich einfach nur Pause machen konnte.
    Gute Besserung!!!

  2. Gute Besserung!
    Mir haben Quarkwickel geholfen. Außerdem auf Rat der Hebamme vor dem Stillen 10 Minuten warmes Kirschkernkissen und während des Stillens etwas vibrierendes dran halten (kein Witz. Die Vibration hat bei mir super auch tief liegende Knoten gelöst ;))
    Schon dich!

    1. Ich drücke in kreisenden Bewegungen und streiche zur Mitte hin aus (etwas „vibrierendes“ wie z.b. für den Nacken gibts hier nicht. Auch keine elektrische Zahnbürste – da sind wir alle analog)

  3. Mich hatte es damals auch mitten in den Umzugsvorbereitungen mit Milchstau flachgelegt. Zum Glück waren meine Eltern sofort zur Stelle.Da hilft wirklich nur Ruhe, Retterspitzwickel und ich glaube ich habe Ibuprofen genommen. Gute Besserung

    1. Genau: Ruhe & was gegen die Schmerzen & was zum Kühlen (Retterspitz) – den Rest muss der Körper alleine hinbekommen.

      Umzug ist da ja auch so eine klassische Stresssituation…

  4. Oh, du Arme. Wenn’s mal zuviel ist zwingt einem der Körper ganz schön in die Knie. Verstehe das streng verordnete Ruhe am Sofa ;-)
    Schnelle Besserung wünsche ich dir!!
    Tipps kann ich dir leider keine geben, da ich vom Milchstau stets verschont blieb.

  5. Hab mir diesen SEO Kram durchgelesen, den du verlinkt hast und verstehe genau gar nichts. *lach*
    Ich habe offenbar so gar keine Ahnung von dem ganzen Gedöns rund ums Bloggen.

    Für deinen Milchstau schnellste Besserung! :-*

    1. Dank dir für die Genesungswünsche. Jetzt ist schon was besser.
      Ach, das SEO Zeug ist auch echt ne kleine Wissenschaft für sich. Dafür gibts ja sogar extra Berufe!
      Das andere Thema ist für mich kaputte Links. In meinem Blog gibts da einige, die durch den Umzug damals entstanden sind. Die behindern etwas und hätte ich gerne mal entfernt.

  6. Gute Besserung!! Schon dich bitte nicht zu kurz und lass den Rest einfach Kram sein. Auch wenn sich das immer einfach sagt. Ich hatte damals einen ganz schlimmen Milchstau, war fast noch mal im Krankenhaus und mir ging es total schlecht, da half nur Antibiotika. Es war gar nicht schön, deswegen: Nimm es nicht auf die leichte Schulter.

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