Rezept: Kürbissuppe

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Achtung, Achtung: Mutti- Content! Aber ein ziemlich leckerer ;)

Für einen richtig großen Topf Kürbissuppe habe ich an Zutaten genommen:

  • 1 Kürbis (mein Hokkaido wog 3,8 kg)
  • 400-500g Möhren
  • 400-500g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 600 ml Kokosmilch
  • 1-2 TL Curry
  • 1-2 Zehen Knoblauch wer mag
  • Pflanzenöl

Zuerst habe ich die Möhren und die Zwiebeln klein geschnitten. Die Zwiebeln in einem groooooßen Topf in etwas Öl glasig dünsten und dann die Möhren dazugeben. Auf den Knofi habe ich verzichtet, weil ich es selbst nicht so gerne mag und daher auch mein Stillkind nicht sehr daran gewöhnt ist.

Parallel irgendwie den Kürbis bezwingen und nach dem Waschen klein schneiden.
Achtung: die Schale ist sehr hart und man sollte wirklich aufpassen, dass man sich nicht verletzt! Mir hat es anfangs geholfen ein Stück abzuschneiden, um den Kürbis auf der nun entstandenen Schnittkante sicher abstellen zu können.
Das Fruchtfleisch mit den Kernen herausnehmen und ggf. beiseite stellen, wenn man die Kerne rösten möchte.
Die Kürbisstücke nicht allzu klein machen, damit sie nicht zu matschig werden.

Karotten und Kürbis

Diese auch in den Topf geben und alles zusammen ein paar Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Währenddessen die Kartoffeln schälen und klein schneiden.
Das Currypulver in den Topf geben, umrühren und auch mit anschwitzen. Dann kommen die Kartoffeln dazu (ich musste an dieser Stelle alles auf einen 2. Topf verteilen, weil es einfach zu viel war) und so viel Wasser, bis alles knapp bedeckt ist. Pfeffern & salzen, Deckel leicht schräg darauf und köcheln lassen.

Wenn alles nach Pi mal Daumen 20 Minuten weich gekocht ist (Gabelprobe), geht es ans Pürieren. Ich hätte meinen Zauberstab vorher mit etwas Öl einreiben müssen, habe es aber vergessen und nun ist er leider verfärbt.

Pürieren

Aber immerhin passte nun alles wieder in den einen großen Topf.

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Diesen anschliessend wieder zurück auf den Herd und je nach Geschmack mehr oder weniger Kokosmilch dazugeben. Ggf. mit Wasser oder Brühe verdünnen.
Kurz aufblubbern lassen – fertig!

Mit etwas Kürbiskernöl und Croutons verziert schmeckt die Suppe noch etwas besser :)

 

Die beiseite gestellten Kürbiskerne habe ich gemäß Twittertips ein paar Stunden in Salzwasser eingelegt,

Kürbiskernmatsche

dann vom Tochterkind auspulen lassen und dann noch einmal ordentlich abgewaschen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze habe ich sie 20- 30 Minuten auf einem Backblech mit etwas Öl geröstet. Das duftete himmlisch!
Leider hatten sie eine ziemlich dicke Schale (unangenehm im Mund) und wurden eher braun statt grün wie die Kürbiskerne auf dem Brötchen. Allerdings liegt das wohl einfach an der Kürbis- Art, da muss ich nächstes Mal wohl einen anderen nehmen!

5 Gedanken zu „Rezept: Kürbissuppe

  1. Hm ich liebe Kürbissuppe. Ich kannte ihn bislang ohne Kokosmilch, hatte ihn letztens aber auch mit Kokosmilch gegessen und es war sehr lecker. Ich gebe noch Ingwer dazu. So ein Ingwer-freund bin ich zwar nicht, aber in der Suppe schmeckt es richtig gut, find ich.

    1. Ingwer ist für mich noch schwer zu fassen. Für mich schmeckt es ganz oft nach Seife und um mein Essen damit nicht „ungenießbar“ zu machen, lasse ich es lieber weg.
      Ingwer und noch so ein Kraut sollen solche Gewürze sein, wo viele ganz unterschiedlich drauf anspringen. Ich komme nur gerade nicht auf dieses Kraut…. menno!

  2. Ich bin auch kein Ingwerfreund obwohl ja viele bei Kürbissuppe darauf schwören.
    Kokosmilch finde ich super, allerdings lasse ich das weg wenn ich für die Kinder koche und mache stattdessen einen großzügigen Schuss fettarme Sahne oder Crème legere rein. Das macht die Suppe nochnmal einen Ticken samtiger. Den Knoblauch röste ich übrigens vorher im Topf an mit Zwiebeln und am Ende wird alles mitpüriert. Für mich selber mach ich ab und zu noch kleine Putenspießchen als Beilage dazu (auf einem Holzspieß auf dem Teller) und für die Kinder darf die klassische kleingeschnittene Bockwurst nicht fehlen. Herbst/Winter Lieblingsgericht!!! :-)

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