Zurück auf Los

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Tag 3 bin ich nun raus aus dem Alltag. Die Auszeit tut gut.

Ich muss nicht jede Minute mit einer sinnvollen Tätigkeit füllen, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ich muss nicht reden, wenn ich nicht will. Ich MUSS gar nichts – ich KANN.

Viel frische Luft, viel Fernsicht und plötzlich viel Muße, mich auf die Bedürfnisse meiner Töchter einlassen zu können.

Doch heute geht es zurück. Es wird Zeit, ich vermisse den kleinen Mann schon sehr.

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Ich habe an mir selbst gezweifelt, an mir als Person und auch an mir als Mutter.

Doch ich weiß jetzt:

Es ist nicht falsch, um Hilfe zu bitten wenn ich sie brauche. Das ist in der Regel immer erst spät der Fall, weil ich möglichst lange alleine klarkommen will.
Es ist nicht verwerflich, dass ich mit drei Kindern unter 6 Jahren versuche, auf mich selbst zu achten. Denn ich bin neben Mutter und gezwungenermaßen Hausfrau auch immer noch ICH.
Das erste bedingt das zweite und umgekehrt. Ich will mich in diesen beiden Bereichen nicht mit anderen vergleichen und auch nicht vergleichen lassen, denn der Vergleich hinkt immer.
Beim dritten Punkt (IchIchIch) wäre Egoismus wohl der falsche Ausdruck, aber:
entspannte Mutter – entspannte Kinder.
Über das Gegenteil war ich in den letzten Wochen leider nur zu oft traurig.

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Ich hoffe, wir finden für alles eine Lösung.

6 Gedanken zu „Zurück auf Los

  1. Diese Zeit als junge Mutter (bzw. junge Familie) ist einfach eine Extremsituation. Es verteilen sich extrem viele Aufgaben auf extrem wenig Zeit und Energie. Irgendwie logisch, dass es da zeitweise gewittert. Hauptsache nach dem Regen kommt wieder Sonne. Es gibt für alles eine Lösung. Oder wie meine kleine Tochter immer sagt: „Alles gut, Mama.“

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