1¾ Jahre oder 21 Monate Mini-M

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So sieht das Tochterkind ihren kleinen Bruder ♥

Bruder
„Kleiner Bruder“

Stillen/ Beikost: Davon kann eigentlich keine Rede mehr sein – es wird gefuttert, was auf dem Tisch steht! Pieken mit der Kuchengabel geht schon ganz gut, aber Papa füttert noch viel. Der kleine Mann isst in der Regel gut und hat wenig Ausnahmen. Ich würde aber nun auch gerne die Milchflasche zum Einschlafen abschaffen – mittags bei der TaMu oder in der KiTa hat es ganz gut ohne geklappt. Zuhause leider nicht immer und abends noch weniger.

Wachen/ Schlafen: Zusammen mit der Schwester im Kinderzimmer wird in der Regel durchgeschlafen. Bei Krankheit oder besonderen Ereignissen am Tag dann aber auch bei uns Eltern auf der Besucherritze. Einschlafen klappt mal so, mal so:  oft schon alleine, ab und zu aber auch nur, wenn Papa vor dem Gitterbett Gesellschaft leistet. | Seit dem KiTa- Start ist es etwas schwieriger. Er schläft oft nur schlecht ein, gerade so als ob ihn innerlich etwas wach halten würde. Der Schlaf muss ihn regelrecht übermannen fällen wie einen Baum. Nachts wird er auch öfter wach.

Motorik: Laufen, rennen, balgen, toben und ganz viel klettern! Spielplatz steht ganz hoch im Kurs. Bobbycar und PuckyWutsch fahren ebenfalls. Aber auch in Ruhe auf dem Boden sitzen und ein Buch umblättern. Oder mal eben bei Mama oder Papa „rückwärts einparken“ und eine Runde in/ auf den Arm kuscheln.

Sprachentwicklung: Wir befinden uns kurz vor der Sprachexplosion. Plötzlich nämlich versucht er, uns nachzusprechen und zack! sind eine ganze Reihe neuer Wörter dabei! Vor allem durch das Wort „nochmal“ kann er viel besser seinen Willen kundtun. Es passt sowohl für Spiele, für Kuscheleinheiten, aber auch beim Essen ;)

Richtige Wörter:

  • Papa
  • Mama
  • Eine total süße Vereinfachung des Babyschwesternamens
  • Auto
  • Ball
  • Ah-pel (Apfel)
  • Nane (Banane und alles was sonst noch lecker schmeckt)
  • Ohr
  • Ditte & Dathee (Bitte & Danke)
  • Zschu! (Zu!)
  • Af! (Auf!)
  • Töh! (Tschö!)
  • Awo! (Hallo!)
  • nah- naaaah! (nochmal!)
  • ’ssss (heiss- in Verbindung mit Kaffee- oder Teetasse bzw. Backofentür)

Lautmalerisch:

  • Brumm
  • Hatschi
  • Wau-wau oder Wouff-wouff
  • Gaaa! Gaaa! (Gack-gack für alles Federvieh)
  • Mmmmhhh!
  • Kuck- kuck
  • Krah! Krah! (Für Vögel)
  • Tin- tan (Tick- tack)
  • Dingggg! (Mikrowellen- Pling)

Wörter, die er ab und zu schon verwendet:

  • Ham! (Hunger oder Essen)
  • Den Namen der großen Schwester
  • Gooh-gah! (Bagger!)

Sowieso zwitschert er den lieben langen Tag in einer Phantasiesprache vor sich hin, das ist sooo goldig!

Sonstiges: Anfang August ging es los mit der Kita- Eingewöhnung, die der Papa machte. Wie auch schon bei den beiden Schnupperterminen mit mir ist der kleine Mann kaum angekommen und schon losgeflitzt. Nach 2 – 3 Stunden wurde es dann in den ersten Tagen doch etwas viel bzw. er wurde sehr müde. Gegen Ende der ersten Woche blieb er schon bis nach dem Mittagessen alleine dort. Anfang der zweiten Woche lief es so fantastisch, dass er direkt danach zum Mittagsschlaf hingelegt und erst um halb drei abgeholt wurde. Laut Erzieherinnen klappt es mit ihm dort recht reibungslos, ich bin wirklich erstaunt! Sogar mit ruhig sitzen bleiben und so; hört, hört! | Seine Attacken mit Beissen und Hauen sind sehr viel weniger geworden. Er sah dabei immer so erregt aus… Ich vermute wirklich, dass seine Sprachentwicklung dazu beigetragen hat, die Gefühle anders herauslassen zu können. Eine Zeit lang war es nämlich wirklich schlimm; bei einer Backpfeife im Halbschlaf oder einem deutlich sichtbaren Gebissabdruck im Oberschenkel wusste nämlich auch ich manchmal nicht, wohin mit meiner Wut. | Die beiden großen Geschwister sind ein ziemlich gutes Team und spielen recht gut miteinander/ nebeneinander. Ist die große Schwester ein paar Tage nicht da, vermisst er sie schon sehr. Umso größer fällt dann die Wiedersehensfreude aus- aber auf beiden Seiten! | Im Moment macht er einen 1A Job als Schliesser: alles was offensteht (Türen, Türgitter, Schubladen) schließt er mit großer Freude und dem gewichtigen Kommentar: „Zschuuuuh!“ | Seine größte Leidenschaft: Autos! In echt oder als Bild; ob als PKW oder als Bus, ob als Bagger oder als LKW, sogar Fahrräder oder Motorräder benennt er mit einem freudig- erregten „Autooooh!“

Auto!

Aus-/ Einsortiert:  Die Pampers in Größe 4+ sind nun wirklich zu klein, während die von Babylove noch gerade so passen. Kleidergröße 86/92 sitzt nun sehr gut und bei den Schuhen musste erstmalig die 23 her.

Geht gar nicht: Der Infekt Ende Juli: Eine Woche lang Durchfall und davon auch noch 3 Tage mit hohem Fieber mit über 40 Grad. Dabei war er allerdings erstaunlich fit. Was es genau war, weiss keiner – es hatte aber auch niemand sonst.

Geht gut: Schwimmbad! Eine ganz neue Erfahrung für den kleinen Mann, der sein Glück gar nicht fassen konnte :) Er juchzte und jauchzte im Wasser, dass es eine Freude war ihm dabei zuzusehen

Edit: Mit genau 21 Monaten hat er angefangen, sich vor Wut auf den Boden zu schmeissen. Oft auch so richtig mit dem Kopp auf die Fliesen. Das toppt sogar seine andere Methode, beim Hochgehoben werden jegliche Körperspannung zu lösen und sich wie ein nasser Sack hängen zu lassen.
Es ist alles nur eine Phase…. Ommmm!

6 Gedanken zu „1¾ Jahre oder 21 Monate Mini-M

  1. Ich finde es ja immer erstaunlich, wie parallel die zwei sich entwickeln. Reden klappt hier noch nicht so deutlich, aber Autos sind hier nun auch plötzlich das Größte. Und er muss auch immer alles zu machen. Alles!! Gestern war der Putzschrank offen, da hat der Kleine meinen Mann sehr getadelt. So geht das ja nun nicht! ;) Die Trotzeschichte beginnt nun auch und ich mache mir Ommmmmmmmm, Ommmmmmmmm.

    1. Reden kam mehr oder minder auch ganz plötzlich! Anfangs vielleicht 1 Wort pro Woche und das auch nur zufällig, inzwischen versucht er uns oft nachzusprechen, das ist der Unterschied. Er hat wohl gemerkt, dass er damit unheimlich viel erreichen kann.
      Und wehe wenn wir trotzdem Nein sagen….
      Ohmmmmmmm ;)

  2. Die nasser-Sack-Technik wird von meiner Tochter (12 Tage älter als das Mini-M) auch oft und gerne angewandt. Einmal ist sie mir dabei tatsächlich durchgeflutscht, Gott sei Dank nur auf den Teppich.
    Auch sonst finde ich sie in vielem wieder. Andere Sachen sind dann wieder ganz anders, alleine Einschlafen ist zum Beispiel erst einmal Mittags aus Versehen passiert. Motorrad heißt bei uns übrigens „Mord“, was uns anfangs beim Autofahrem etwas Angst machte, wenn von hinten ständig „Mord Mord“ geflüstert wird.

    1. Wie Maren ja schon schrieb: es ist immer wieder faszinierend, wie ähnlich sie sich sind! Wie so ein geheimes Programm, nicht?
      Bei Mord von der Rückbank käme mir direkt die Tatort- Titelmelodie in den Kopf ;)

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