Wir könnten, wenn wir wollten

ab 01.08. einen städtischen KiTa-Platz haben. Wir haben vor ein paar Tagen doch tatsächlich eine Zusage im Kasten gehabt!

Einzig und alleine zu klären wäre noch, ob meine Elternzeit bei einem existierenden Arbeitsverhältnis auch der Stadt ausreicht – der KiTa-Leitung würde es schonmal ausreichen. Dabei dachte ich beim Lesen, dass die neue Schwangerschaft bzw der nicht aktuell ausgeübte Job das K.o.- Kriterium seien. Es soll nämlich für den beantragten 45h- Platz eine Beschäftigung nachgewiesen werden.

Das MiniM würde in eine Familiengruppe kommen; imsgesamt 15 Kinder von 1-6 Jahren. Als wir gestern dort waren, hat er sich direkt auf Knie und Socken gemacht und fröhlich den Gruppenraum und das Spielzeug erkundet. Die neugierigen Kinder strahlte er an und wir Eltern waren erst mal abgemeldet. „Sie haben ja enormes Glück gehabt, solche städtischen U3- Plätze seien sehr rar“ meinte die junge Frau, die uns durch die Räume führte. Alles in allem sind wir mit der Einrichtung zufrieden und vor allem das gelieferte Mittagessen vom Bio-Caterer gefällt mir ganz gut.

Aaaber:
– die Kita liegt bei weitem nicht so nah wie die Tagesmutter, einfache Fahrt mit den Öffentlichen wäre eine halbe Stunde. Vorraussetzung: Wenn die Aufzüge an der Schwebebahn alle funktionieren, ich wäre ja mit Junebug und Mini-M unterwegs. Und das Tochterkind müsste auch noch in ihre Kita gebracht werden. Fahrtzeit für mich gesamt an einem Tag locker 3 Stunden
– wie oft der Doppel-M das Tochterkind & das Mini-M bringen/ abholen könnte, steht noch in den Sternen, sollte aber theoretisch ein paar Mal pro Woche möglich sein
– Die Eingewöhnung würde im August stattfinden wenn das Junebug gerade mal 2 Monate alt ist. Da ist der Doppel-M auf keinen Fall mehr in Elternzeit, ich müsste es also alleine machen
– die Tagesmutter wird uns killen, wenn wir das Mini-M nach 7 Monaten Betreuung wieder bei ihr abmelden würden. Für einen Notfall bei der späteren Junebug- Betreuung werden wir dann wohl auch nicht mehr mit ihr rechnen können
– Was machen wir, wenn die in Planung befindliche Kita am Ende unserer Strasse wirklich zum 01.08.2015 öffnet, wir aber dort keinen Platz bekommen, weil wir schon einen haben? Ich würde mich wohl jeden Morgen ärgern, wenn ich dort vorbeikomme
– Wenn wir aus beruflichen oder aus Platzgründen umziehen, war die ganze Mühe mit Eingewöhnung und Fahrerei vielleicht auch umsonst

Vorteile des Kita- Platzes:
-wesentlich mehr Betreuungsstunden für nur ein paar Euro mehr
– das Junebug hätte Geschwistervorteil, wir demnach ab 01.08.2015 einen Platz für das dann 1- jährige Junebug so gut wie sicher
-ab dann wäre es sooo easy, beide Kindrt morgens an gleicher Stelle abgeben zu können (das Tochterkind würde dann in die Grudschule gehen)
– in der Kita gibt es noch andere Gruppen mit 2-6 und 3-6 Jahren. Daneben besteht eine Kooperation mit einer benachbarten KiTa – also ausreichend Erzieher/-innen bei Krankheitsfällen vorhanden
– Was würden wir machen, wenn die Kita am Ende unserer Strasse nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht fertiggestellt wird? Keine Baustelle ohne Panne… Und nur weil wir ums Eck wohnen, wird uns wohl auch kein Platz sicher sein, oder?

Bis Montag sollen wir Beacheid sagen.

Bis dahin grübeln wir dann mal weiter…

4 Gedanken zu “Wir könnten, wenn wir wollten”

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