Blogparade: Mein Wochen(end)einkauf

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Als ich bei Mama arbeitet (zusammen mit Ulrike Die Eskapistin) letzte Woche mitbekam, dass sie ihre Einkäufe und vor allem auch ihr Einkaufsverhalten festhalten wollen, wollte ich direkt mitmachen.

Auch ich kenne dieses Mustern der Waren, die vor meinen auf dem Band liegen. Bei mir geht dann direkt das unterhaltsame Kopfkino los: „Aaah, alleinstehende Endzwanzigerin mit Katze. Kommt direkt vom Job. Sie kocht heute Abend Nudeln mit Pesto. Dazu noch ein paar aufgeschnittene Tomaten. Später kommen ein paar Freundinnen vorbei, dafür auch die 2 Flaschen Sekt. Dann geht’s auf die Rolle, ist ja schließlich Freitag Abend. Wozu nur um Himmels Willen braucht sie das Backpulver?“ Bei manchen meiner kleineren Einkäufen frage ich mich umgekehrt, wie das jetzt bitte bei mir aussehen muss ;)

Auf dem Weg zur Kita des Tochterkindes liegt Al*di, dort kaufen wir meistens den Großteil ein. Sachen, die es dort nicht gibt oder wir dort nicht kaufen wollen, besorgen wir im ebenfalls sehr nahegelegenen Re*al. Direkt neben der Kita liegt noch ein Nah*kauf, da springe ich allerdings nur für „Notfälle“ rein. Der Laden ist mir zu klein, ich kenne mich dort kaum aus und bin einfach sehr ungern dort. Pampers, den ganzen Drogeriekram etc kaufen wir im D*M – da sind wir alle ein bis zwei Wochen. Wir sammeln Pay*back- Punkte und ich schaue immer, dass wir so Mehrfach-Punkte-Coupons nutzen, dann ist so ein Einkaufsgutschein von 10 bis 20 Euro schnell zusammen.

Wir schreiben zuhause inzwischen mehrere Einkaufszettel: Einen für Al*di, einen für Re*al und einen für die Drogerie. Der jeweilige Zettel kommt auch eigentlich immer mit, sonst fehlt nachher die Hälfte. Kurz vor dem Einkauf wird noch schnell überlegt, was es in den nächsten paar Tagen zu Essen geben soll. Einen ganzen Wochenplan gibt’s bei uns nicht mehr, der wurde dann doch zu oft umgeschmissen. Meistens gibt es daher 1 bis 2 größere Lebensmitteleinkäufe pro Woche.

Eine weitere Angewohnheit von mir: ich schaue eigentlich immer nach dem MHD und greife auch gerne mal nach hinten, um die frischeren Sachen mitzunehmen. Ich habe auch einmal als Einräumerin im Supermarkt gejobbt und kenne ein paar Warengruppen, die nicht so häufig verkauft werden und wo deswegen gerne mal Teile kurz vor Ablauf des MHD im Regal stehen. Besonders freue ich mich, wenn das MHD ein spezielles Datum ist: ein Geburtstag, ein Monatstag, damals der ET vom Mini-M oder ein Feiertag wie z.B. Weihnachten ;)

Dummerweise hatten wir am Samstag nur ein paar Teile zu besorgen. Aber heute, heute war ich etwas größer beim Diskounter einkaufen. Ebenfalls wollte ich für das Tochterkind einen gefütterten Regenanzug holen, der ließ mich schon heute ganz früh fahren. Ich habe ihn tatsächlich noch in der passenden Größe, aber leider nicht mehr in der bevorzugten Farbkombi bekommen. Dann muss das Mini-M eben später mit einer lila Jacke rumlaufen, was solls!

Ich bin eine kleine Ordnungsfanatikerin beim Einkaufen. Nichts hasse ich mehr als zuhause feststellen zu müssen, dass die eben bezahlte Ware schon Druckstellen oder gar Beschädigungen hat. Früher als Studentin habe ich alles zu Fuß nach hause tragen müssen, da kam es sehr darauf an die schweren Sachen nach unten in die Taschen zu packen. Deswegen stelle ich die Sachen schon vorsortiert aufs Band, dann geht es schneller beim Einpacken. Jetzt, wo ich zwar mit dem Auto einkaufen fahre hat sich dafür die Masse vervielfacht und ich schaue schon im Laden, dass Schweres nach unten-hinten und leichtes nach oben in den Einkaufswagen kommt. Für die vielen Joghurts, die hier gegessen werden, nehme ich neuerdings immer so eine Joghurt- Palette aus dem Kühlregal mit. Das spart einiges an Zeit beim Umladen und es geht auch nichts mehr kaputt. Ähnlich wenn so viel Saft wie heute benötigt wird. Bei Al*di muss es an der Kasse immer schnell gehen – wusch – schiebt die Kassiererin mit ihrem Arm die Waren auf das kurze Stück Tresen vor dem Einkaufswagen. Da heißt es immer fix sein! Damit ich nicht alles nochmal beim Einladen ins Auto anfassen muss, habe ich immer die große gelbe Klappkiste mit, die ich an der Kasse aufklappe und in die alles nach dem Scannen direkt eingeräumt wird. Wenn ich TK- Waren kaufe, schaue ich dass alles dicht beieinander liegt und auch Fleisch-/ Wurstwaren direkt daneben, damit sich alles gegenseitig kühl hält. Joghurts wieder obenauf. Für den Mann bzw. das Auto musste noch etwas Frostschutzmittel mit, das hatte ich letzte Woche schon gesehen und bevor wir beim ersten Frost ohne da stehen…

Hier nun mein Wagen vor der Kasse:

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Nach der Kasse:

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Und alles im Auto:

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Noch mehr, die mitmachen, hat Mama arbeitet notiert!

4 Gedanken zu „Blogparade: Mein Wochen(end)einkauf

  1. Interessanter Aspekt, das mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum! Weil ich auch schon im Einzelhandel gejobbt habe (Sommerjob im Kiosk), schaue ich auch IMMER aufs MHD und greife automatisch nach hinten im Regal. Das mögen die Verkäuferinnen zwar nicht, aber da ich nix umwerfe und kein Chaos stifte, hat mich noch keiner angemosert. :)

    Viele Grüsse und danke fürs Mitmachen!

  2. Iiiks, der Artikel könnte so auch von mir stammen. Wir könnten also gut zusammen einkaufen gehen. lach.
    Ich mache das insgesamt ganz genauso (bis auf die Tatsache, dass der Einkaufszettel meistens Zuhause auf dem Schreibtisch verweilt…).
    An der Parade wollte ich auch noch teilnehmen, aber als ich den Artikel am Freitag las, kam ich soeben vom Einkauf und heute fiel er dann auch ganz winzig aus. Hmpf.

    Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche,
    die Alltagsheldin

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