Wenn der Vater mit dem Sohne…

Eigentlich wollten wir ja nach unserem Berlin/ Wandlitz- Trip noch weiterfahren. Zum Vater vom Doppel- M nach Ostfriesland. Dann hatten wir ja ein bisschen Angst wegen der roten Augen vom Mini-M und dem angesagten Stau und der Hitze, so dass wir den Besuch ziemlich traurig absagten. Der Opa und seine Frau hatten sich auch so doll gefreut und waren etwas geknickt.

Nach unserer Ärzte- Odyssee, der Rückkehr vom Tochterkind aus ihrem Papa- Urlaub und ein paar Tagen zu Viert machten sich dann Vater und Sohn alleine auf den Weg zum Opa. Mit uns allen Vieren wäre es zu eng gewesen und ich war froh, auch mal etwas Zeit mit dem Tochterkind alleine zu verbringen. Wir wuselten hier viel rum, waren in der Stadt einkaufen, picknickten mit Leckereien auf dem Sofa, trafen ihre Kita- Freundin und schliefen so manche Nacht zu zweit im großen Doppelbett. So wie früher eben, als wir noch eine Ein- Eltern- Familie waren. Ich kam auch endlich zu ein paar Sachen, die ich schon länger mal angehen wollte. Toller Nebeneffekt: die Hütte einmal sauber gemacht und aufgeräumt, blieb sie so toll ordentlich! Dennoch wurde es mir schnell zu still in der Wohnung: kein Bah-bah-bah, kein Geschwisterlachen, keine letzten Worte mit dem großen Mann vorm Einschlafen. Die Wohnung war auch irgendwie viel zu groß für uns zwei – ständig rief das Tochterkind nach mir, weil sie mich nicht auf Anhieb fand. Ich telefonierte täglich 2x mit dem Doppel-M und ließ mir vom kleinen Mann berichten. Danach vermisste ich beide immer noch etwas mehr, egal wie schön die Zeit mit dem Tochterkind alleine auch war. Huibuh!

Seit gestern sind sie nun wieder hier. Die Männer brachten aus dem Urlaub nicht nur einen neuen Zahn beim Mini-M mit (hab ichs doch gewusst!), sondern auch viele wunderschöne Fotos. Unter anderem diese hier vom Meer (dahinten irgendwo, kann man es sehen?) und vom glücklichen Mini-M in seinem XXL- Sandkasten.

Ich habe die salzige Seeluft direkt in der Nase…

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7 Gedanken zu “Wenn der Vater mit dem Sohne…”

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