Weihnachten 2012

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2012-12-25Heiligabend begann mit Stress – nichts lief so, wie ich es mir vorgestellt hatte bzw. dachte ich nicht, daß wir es pünktlich zu Doppel-M’s Familie schaffen. Der Kleine schrie sich zwischendurch einmal (oder war es doch mehrfach? Stilldemenz) richtig weg, die Große war irgendwie auch neben der Spur, aber irgendwann bekamen wir dann doch noch die Kurve. Ich schickte meine Drei gegen 15:45h vor die Tür und als sie eine halbe Stunde später wieder da waren, war auch das Christkind schon da gewesen :-)

Die Bescherung verlief kurz und schmerzlos – ritsch ratsch alles aufgerissen, während ich stillend auf der Couch (fest)saß. Große Augen und vor allem ein noch größerer Mund beim Tochterkind, machte sie sich direkt auch über den Weihnachtsteller her.

Kurze Zeit später ging es im anderen Haushalt nach einem sehr leckeren Gänse-Essen nahtlos weiter mit dem Papier-Aufreissen und wir habe sehr viele tolle Geschenke bekommen – kein Schrott aus China und auch keine Süßigkeiten-Massen. Nachdem das Tochterkind einmal warm gelaufen war, sah ich sie kaum noch und hatte auch den Sohnemann nur ein paar Mal zum Stillen auf dem Arm – die weibliche Verwandschaft machte ihren Job ausgezeichnet ;-)

Dieses Jahr war es draußen mit über 10 Grad sehr frühlingshaft bzw mit Dauerregen sehr herbstlich. das fand ich jedoch gar nicht schlecht – die Auf-den-letzten-Drücker-Geschenke-Käufer wären wohl im allgemeinen Schneechaos gestrandet bzw. wäre mal eben so den kleinen Brüllbär draußen im KiWa beruhigen auch nicht drin gewesen. Aber nächstes Jahr dann bitte wieder mit allem Drum und Dran, ja?

Am 1. Weihnachtsfeiertag gabs dann eine wohlverdiente Pause. Es war am Vorabend spät geworden und am 2. Feiertag sollte es mindestens genauso „anstrengend“ werden – Besuch bei meinen Eltern, Übergabe des Tochterkindes an ihren Vater und dann großes Essen mit meiner Familie. Obwohl Pause… ich hatte 4 Maschinen Wäsche durchgejagt und gefühlte 15tausend Taschen für den nächsten Tag gepackt… Der Morgen des 2. verlief dann wie erwartet etwas hektisch, aber bei meinen Eltern angekommen fühlte es sich ganz gut an. Die Übergabe an den Papa verlief ereignislos und danach hatten wir doch wirklich noch Zeit, ein Mittagsschläfchen zu halten. Abends ging es dann zu meinem Bruder und dort war zwar ziemlich viel Trubel, aber insgesamt ein ziemlich schöner Abend. Gutes Essen, ganz viele tolle Geschenke und ein nur mäßig nörgeliges Mini-M. Zu dritt verbrachten wir eine sehr ruhige Nacht in meinem ehemaligen Kinderzimmer und fuhren heute ganz entspannt nach hause. Ein einziges Geschenk werden wir leider umtauschen müssen: mein Dampfsterilisator paßt leider nicht  in die neue Mikrowelle rein. Und da wir momentan wegen denm Bauchweh dem Mini-M Tee anbieten (von dem er aber max. 15-20ml trinkt, aber das reicht oft aus), alle naselang die Nuckis runterfallen und ich auch bald mit Milch-Abpumpen anfangen möchte, sollte das Ding schon benutzt werden können.

Das Tochterkind ist nun bis Silvester im Papa-Urlaub und ich Rabenmutter freue mich ein bißchen über die Ruhe und darauf, ein paar Sachen endlich angehen zu können (ein paar Regale und der große Spiegel müssen noch gedübelt werden, Bad und WC haben eine Grundreinigung nötig etc pp).

Aber heute abend, da ist erst mal faulenzen angesagt!

2 Gedanken zu „Weihnachten 2012

  1. Na alles in allem klingt es doch ganz gut, auch wenn anders als geplant und stressig(er). Solche Dinge – wie viele Anderen auch – müssen sich ja auch erst einspielen. Mit einem weiteren Familienmitglied. Und überhaupt.

    Was das Rabenmutterdasein angeht: Mir geht es auch immer so. Ich liebe die Prinzessin über alles – gar keine Frage – aber wenn sie dann mal beim Papa ist, freue ich mich diebisch über etwas mehr Zeit für mich und für den Liebsten (wenn er denn nicht selbst eingespannt ist). Dann können viele Dinge erledigt werden, die sonst nicht so schnell gehen, da ja noch ein Bespaßungsprogramm her muss.
    Und hier ist es ähnlich. Die Prinzessin ist seit dem 2. Weihnachtstag beim Papa und wir holen sie Silvester bei Oma & Opa ab. Gestern waren wir beim Möbelschweden (Wahnsinnig? JA!) und haben angefangen unser Schlafzimmer neu zu machen. Um 21 Uhr. mihihihi

    Ich wünsche Euch noch ein paar ruhige Tage bis zum Jahreswechsel.

    Beste Grüße
    die Alltagsheldin

    (P.S.: Ich schreibe quasi JETZT eine E-Mail an Dich – sorry dass es so lange gedauert hat. Irgendwie ist immer was. Mhm.)

    1. Ui, ein neues Schlafzimmer fände ich auch schön. Und Tag und Uhrzeit – so what? Wann soll man es denn sonst machen,. so beschäftigt man sonst ist?! ;-)
      Das mit der Rabenmutter war auch nur halb ernst gemeint, so groß ist das schlechte Gewissen nämlich nicht. Sie wird dort ein wenig verwöhnt: es haben fast alle immer Zeit für sie und das ist hier aus bekannten Gründen momentan nicht so der Fall. Von daher win-win für alle sage ich mal!
      E-mail ist noch nicht da, reicht ja auch im neuen Jahr…
      Dicken Drücker und viel Spaß beim Einrichten!

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