Zusammenfassung Tochterkind 3Y | 3M

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Geist & Motorik: Sie ist momentan so ein …. hach, keine Ahnung wie ich es nennen soll. Tagträumt und trödelt rum wie sonst noch nie, rennt alle naslang irgendwo gegen, läuft trotz Ermahnungen schnell durch den Flur und macht sich natürlich prompt lang (um Haaresbreite mit der Birne am Türrahmen vorbei – auweia!), stößt sich dann die Birne an der Kloschüssel (wie und warum immer noch keine Ahnung) usw. und so fort. Wenn ich nicht von anderen Müttern wüßte daß ihre 3-jährigen genauso sind, würde ich mir echt Sorgen machen. Nach ihrem längeren Aufenthalt bei Oma und Papa konnte ich zumindest feststellen, daß sie einen Schuss gemacht haben muß. Viele Anziehsachen sind plötzlich sehr eng oder kurz geworden und ich kann mich noch gut an meine Wachstumsschübe erinnern, da musste ich oft ein 2. Mal nach der Türklinke greifen weil sie auf einmal viel niedriger hing. Und ihre körperliche „Auslastung“ wird auch immer wichtiger. Einen Tag in der KiTa nicht draußen gewesen – das merken wir inzwischen sofort. Aber das wäre nur der rein physische Part. Psychisch ist (neben dem Geschwister- Gedöns) wohl gerade auch einiges im Umbruch. Sie plappert uns andauernd ins Wort, ist machmal richtig bockig/ zickig, kennt einige Regeln schon seit Monaten und plötzlich hat sie sie „vergessen“. Zum Glück ist es beim Umgangswochenende ähnlich, dies hat also weniger mit dem Baby zu tun. Wahrscheinlich werden jetzt im Hirn einige Verbindungen geknüpft, die manchmal noch Fehlzündungen haben. Und was freue ich mich jetzt schon auf die Pubertät *hust* Aber manchmal könnte ich schon die Wände hoch gehen, wenn nichts klappt weil  das Tochterkind bockt und dann auch noch lauthals aus dem Wohnzimmer nach der Milchbar verlangt wird.

Babysprache: ebbt langsam ab. Ein bis zwei Monate war es echt extrem, obwohl das Baby noch gar nicht auf der Welt war. Meist verbunden mit sprachlichem Ausprobieren in Form von Silben wiederholen und dann abändern, Namen vereinfachen, Sätze auf ein Wort reduzieren etc und natürlich Mamas Nerven testen. Und großen Kulleraugen dabei. Sie wird noch so einige um ihren kleinen Finger wickeln, da sind wir uns alle einig ;-)

Eifersucht Doppel-M: Da es momentan (leider) kaum Gründe dafür geben kann (wir sind beide einfach zu müde bzw. habe ich meist den kleinen Mann an der Brust), kann ich kaum etwas dazu schreiben. Dabei fällt mir ein, daß sie oft Besitzanspruch auf dem Sofa anmeldet: der Doppel-M darf sich manchmal nicht neben mich setzten, weil das ihr Platz sei.

Eifersucht Baby: So süß, wenn sie von sich sich aus sagt, daß sie das Baby doch so lieb habe! Beim Wickeln hilft sie gerne mit (Windel anreichen etc) und holt auch gerne ein neues Spucktuch aus dem Schrank. Sie mag es zwar gar nicht, wenn ich wegen dem Kleinen meine Aufmerksamkeit von ihr abziehe und mich dem schreienden Bündel zuwende (logisch) aber wir schauen uns sehr oft Fotos oder kleine Videoclips von ihr als Baby an und können ihr so zeigen, daß es bei ihr damals ganz genauso war. Ich versuche, gewisse Rituale weiterhin alleine mit ihr zu machen und mir auch zwischendrin Zeit für sie allein zu nehmen. Direkte Eifersucht auf das Mini-M also momentan noch nicht, aber Mißbilligung, daß auch jemand anderes Nummer 1 bei Mama sein kann. Im Vergleich dazu ist/ war sie beim Doppel-M schon richtig eifersüchtig.

KiTa: läuft super. Angekommen auf ganzer Linie, auch wenn sie vom einen auf den anderen Tag sehr lange dableiben mußte und nun der Doppel-M sie bringt und abholt. Das gibt zwar fast immer morgens Tränen und Wutgeheul, wenn es aus der Wohungstür rausgeht, aber unten im Auto bei ihrer Lieblings-Weihnachts-CD ist dann schon wieder alles vergessen. Nach wie vor schläft sie in der KiTa mittags richtig und mit dem Essen klappt es auch viel besser. Nur fragt sie anscheinend noch sehr viel nach mir bzw. wann ich sie denn abholen komme. Hoffentlcih auch nur ein Frage der Zeit.

Loslösung – Nähe mit ordentlich Konfliktpotential in ein paar Beispielen: Alleine Unterwäsche, Longsleeve, Pulli, Hose und Socken anziehen, aber wehe es geht darum die Strassenschuhe selber zuzumachen –> Mamaaaa! Sie verlangt manchmal daß wir Händchenhalten beim Mittagessen und daß ich eigentlich immer neben ihr liege beim Einschlafritual. Andererseits wird hier auch schon hinter der eigenhändig geschlossenen Zimmertüre gespielt und stolz erzählt, daß man sich in der KiTa selbst die Butter aus Brot geschmiert hat (welches garantiert die Rinde noch dran hatte – aber das ist wieder ein anderes Thema). Ich sag ja: kleines Gewitter im Kopf.

Nucki: ist Schnee von gestern. Selbst der vom Baby löst keine Eifersuchtsattacken aus. Echt toll!

Milchflasche: Tritt durch das vom Baby zeitlich mitgesteurte Abendritual irgendwie in den Hintergrund. Ganz weg sind wir noch nicht, aber 2 Nächte waren es jetzt in Folge, wo wir beide es „vergessen“ haben (also sie schon, ich nicht *hihi*). Als Seelentröster jedoch immer noch super.

Singen: ist momentan ihre größte Leidenschaft. Singspiele aus dem Kindergarten, kulturelles Liedgut aus einem Buch mit Musik beim Papa, Martinslieder, Weihnachtslieder oder auch Liedzeilen, die ein anderes Kind in der KiTa aus dem Radio hat. Ohrwurmfaktor: tödlich! Aber verdammt erstaunlich, wieviel sie auswendig kann.

Spielen: Malen ganz gerne, aber sie ist schnell frustriert, daß sie z.B. noch kein Auto „kann“ und ich es ihr dann auch nicht male. In der KiTa malt sie auch nicht gerne und beim Basteln dort ist sie auch noch seeehr zurückhaltend. Es kommt aber immer mehr. Weiterhin hier zuhause auch immer noch Rollenspiele/ Gespräche mit ihren Kuscheltieren oder z.B. auch mit der Firgur auf der Zahnbürste. Turnen mit und vor allem auf ihren männlichen Bezugspersonen (Doppel-M und Papa) mit artistischen Einlagen *luftanhalt*. Vorlesen ist immer noch ganz hoch im Kurs. Großer Herzenswusch an den Weihnachtsmann: eine Parkgarage für kleine Autos (hatte ja dann aus logistischen Gründen schon der Nikolaus erfüllt)

Ärzte-Angst: Läßt Dank der sehr einfühlsamen neuen Kinderärztin langsam etwas nach. Nachdem der erste Termin zur U7a gut verlief (sprachliche Entwicklung etc wurde da getestet), mußten wir den zweiten Teil (der körperliche) nach Wiegen und Messen abbrechen. Geschrei, Geheul und Gegenwehr. Und ganz viel Angst, trotz erneuter Vorbereitung zuhause mit Büchern und Gesprächen. Nun soll ich sie einfach immer mitbringen, wenn wir mit dem Mini-M da sind. Und siehe da: 3 Wochen nach dem erstem Versuch hat sie der Ärztin mit ein klein wenig Tricksen von sich aus und ganz alleine die rauhen Stellen an den Fingerknöcheln der kleinen Finger und den beiden Handgelenken gezeigt (zum Glück nur ein ganz normales Trockenhautekzem). Wenn das so weitergeht, sind wir in einem halben Jahr mit dem Rest des Körpers durch ;-) Aber dann immerhin ohne seelische Narben.

Größe: 103,5cm | Gewicht: 18,3kg

Mein kleiner Lockenkopf – schon so groß bist Du geworden! Wo ist mein kleines Mädchen hin? Warum erscheinst Du mir so riesenhaft im Vergleich zum Mini-M? *schnüff*

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