Allabendliche Schreistunde(n)

Schon seit Tagen.

Die ältere Verwandtschaft sagt: Tag verarbeiten  (kann nicht stimmen, passiert auch wenn den ganzen Tag fast gar nichts passiert ist)

Wir sagen: Blähungen und Bauchweh (starker Milchspendereflex)

Die Hebamme sagt: Kümmelzäpfchen (die helfen aber nicht wirklich)

Alles scheisse!

Geregeltes Abendessen? Gabs  hier das letzte Mal vor 2 Wochen oder so. Mir schnürts die Kehle zu, wenn ich ihn schreien höre.

Das Tochterkind normal ins Bett bringen? Geht so gut wie gar nicht – sie muss warten bis der Kurze schläft und selbst dann muss ich meistens abbrechen und doch noch mal versuchsweise die Theke auspacken.

Möchte am liebsten den Kopf in den Sand stecken. Fühle mich so hilflos, da ich dem kleinen Mann nicht helfen kann. Brustwarze wird ausgespuckt und angeschrien. Tragen in egal welcher Position hilft auch nur kurzzeitig. Tuch oder Manduca ebenfalls doof. Nucki wird immer wieder ausgespuckt.

Einziger Lichtblick: nachts schläft er zwar weiterhin in Bauchlage auf meinem Brustkorb, aber immerhin schläft er. Trinkpause, Wickeleinheit und dann weitergeratzt.

Am nächsten Morgen ist alles vergessen und er ist das liebste Baby, was man sich nur vorstellen kann: Trinkt und pennt anschließend 2 Stunden.

Bis nachmittags irgendwann.

Dann wieder alles auf Anfang.

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6 Gedanken zu “Allabendliche Schreistunde(n)”

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