Still, still

Veröffentlicht am Veröffentlicht in 01. Lebensmonat, gestillt | gepumpt | abgestillt

weils Kindlein schlafen will.

Oder Pupsen. Oder die Windel voll machen. Und hoffentlich auch mal etwas zunehmen.

Das Stillen spielt sich immer mehr ein. Tagsüber gibt es zwar ein bis zwei Phasen a 2 bis 4 Stunden, in denen sich Stillen und Babyschlaf alle halbe Stunde abwechseln, aber das hat meistens mit der Verdauung zu tun. Der kleine Mann tut mir dann immer tierisch leid, muss er sich doch so abmühen. Leider schluckt er immer noch sehr viel Luft und die muss dann irgendwo wieder raus. Oft bekomme ich bei ihm nicht alles oben raus (trotz ausgewachsener Bauer, aber holla die Waldfee), so dass er mit dem Rest ordentlich Arbeit hat. Neben der Luft kommt dann manchmal eben auch Land oben mit raus, aber ist ja genug da, nech?! Ist wohl wirklich etwas viel, was da so aus mir raussprudelt, vor allen Dingen nachdem er den Milchspendereflex ausgelöst hat. Ihn „bergauf“ zu stillen bringt leider auch nicht viel, verliert er dann meist den Kontakt und schluckt ebenfalls viel Luft.

Aber ich bin dennoch total happy: meine Oberweite hat sich etwas reguliert und ist schon wieder ziemlich weich bzw. produziert schon recht zeitnah. Es klappt nach wie vor ohne Stillhütchen und nachts können wir nur dankbar sein, meldet er sich nach einem ausgedehnten Betthupferl nach wie vor nur alle 3 bis 3 ½ Stunden. Er schläft immer noch auf meiner Brust und inzwischen werde ich wach, wenn er unruhig wird, so dass wir schon so manches Mal eine Einheit bestehend aus Stillen – Wickeln – andere Seite Stillen inklusive bauern ohne Weinen geschafft haben. Danach wird selig weitergepennt.

Morgens klappt es zeitlich meist auch ganz gut, so daß ich bis jetzt das Tochterkind immer pünktlich fertig zur Abfahrt in den KiTa hatte. Meist ist das Mini-M auf dem Arm mit dabei und zur Not auch trinkend, aber das kam erst einmal vor. Oft lege ich ihn zwischendurch ab und dann schläft er meist alleine ein, während ich Zöpfe flechte oder Milchzähne schrubbe.

Entspannte Mama, entspanntes Baby? Joa, könnte grade passen :-)

0 y | 0 m | 1 w | 6 d

7 Gedanken zu „Still, still

      1. Dabei ist mein Kind auch noch klein! ;p (und das display vom smartphone ist zu klein für dicke finger. Ich tippe auf dinge wo ich gar nicht hinwollte.)

    1. Immer positiv denken, nicht den Mut verlieren und ggf. Hilfe holen (La Leche Liga, professionelle Stillberatung etc)!
      Stillen kann so einfach sein, aber (anfangs) eben auch ne Menge Arbeit bedeuten.
      Ich finde jedoch, es lohnt sich – und nicht nur wegen des Geldbeutels

      1. Ich hatte das nicht wegen dem Stillen gemeint, sondern eher wie ihr euren Tag so hinkriegt. Das finde ich großartig. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen den Sohnemann rechtzeitig für die Schule fertig zu bekommen und daneben einen Säugling zu versorgen. Aber kommt Kind, kommt Lösung ;-) Wird schon werden.

        Wegen stillen: Ich liebe es und freu mich schon riesig drauf. Probleme gab’s beim ersten Kind keine, ich hoffe inständig, dass wir wieder so viel Stillglück haben.

        1. Eben. Ich stehe nur etwas früher auf, damit genug Puffer bleibt *gähn*
          Aber ein Schulkind kann sich ja z.B. schon alleine anziehen…
          Und der Rest wird geteilt bzw. macht jeder im Haushalt, was er kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.