Tag 7: eine Woche

Vor genau einer Woche waren wir gerade im Geburtshaus und ich war irgendwo zwischen Gut und Böse.

2012-11-27

Heute liegt der kleine Mann ausnahmsweise auf einem Kissen im Wäschekorb (ich mußte dem Tochterkind die Haare machen und ihn irgendwo sicher ablegen) und schnorchelt selig vor sich hin. Heute nacht kam er nach einer länger dauernden Stillphase inklusive Spucken wieder nur alle 3 1/2 Stunden – was will man mehr?

Das Stillen läuft so lala. Die letzten Mahlzeiten hat er oft den Mund nicht voll genug bekommen und sich echt überfressen. Dabei unheimlich viel Luft geschluckt und gegen das Bauchweh wieder trinken wollen. Ob es daran liegt, daß ich vielleicht zuviel an Milch habe? Davon abgesehen läuft es aber super. Mal sehen, was die Hebi heute mittag sagt.

Ich trage das allererste mal wieder Jeans – zwar immer noch Umstands-Jeans, aber die ohne Bauchband die ich vor Monaten wegräumen mußte. Und gleich möchte ich vor die Tür – mit dem Kinderwagen zum Briefkasten und wieder zurück.

Das Tochterkind muß momentan schmerzlich erkennen, daß nicht mehr alles nach ihrer Nase tanzt und auch mal etwas unterbrochen werden muß, weil der Kleine nach seiner Milchbar schreit. Es gefällt ihr naturgemäß gar nicht. Sie bockt viel, macht viel Unsinn und hört nicht richtig. Andererseits gibt sie dem kleinen Mann morgens ein Begrüßungsküßchen und bringt uns das Spucktuch an die Couch „Und wenn noch was ist, sag Bescheid. Ja, Mama?!“ #hachz! Toll finde ich, daß inzwischen viele Besucher daran denken, auch ihr etwas mitzubringen. Der Doppel-M kümmert sich auch wunderbar mit um sie und kann mir vieles abnehmen, aber eben nicht alles. Und dennoch, oft fühle ich mich hin- und hergerissen… was bzw. wer von beiden ist gerade wichtiger? Respekt vor den Mehrfach-Müttern!

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