Dinge, die die Welt nicht braucht

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Heute war wieder einer dieser Tage mit Kleinkind, auf die man getrost verzichten kann.

Erzählte das Tochterkind am Frühstückstisch noch gut gelaunt etwas von Kopfschmerzen, gegen die sie aber schon eine Tablette genommen hätte (wo hat sie das nur wieder aufgeschnappt?!), und futterte dabei weiter Joghurt, Gurke und Brot, ging es danach sehr schnell bergab. Sie klagte über richtige Kopfschmerzen und fasste sich dabei in den Nacken. Auf weiteres Nachfragen hin tat der Bauch auch noch weh. Ich vermutete zuerst eine Halsentzündung und wollte ihr in den Hals schauen, doch sie konnte/wollte den Kopf nicht in den Nacken legen und fing wieder bitterlichst an zu weinen. Fieber: Fehlanzeige. Aber ein Kind, daß mehr oder weniger von der einen auf die andere Sekunde nur noch matt auf meinem Schoß hängen wollte. Kurze Rücksprache mit der Oma, die sich richtig Sorgen machte und schleunigst zum Kinderarzt wollte (was sonst gar nicht so ihre Art ist – bei 4 Kindern fährt man nicht mal eben so zum Doc).

Ich muß dazu sagen, daß das Tochterkind (Kinder-) Ärzte mag: im Buch als Geschichte bzw. das nötige Equipment in einem Koffer zum Doktor- Spielen. In natura ist ein Kinderarztbesuch mit ihr eine Kamikaze-Angelegenheit. Bei der U7 mit 24 Monaten steht z.B. drin, daß eine richtige Beurteilung aufgrund von massiver Gegenwehr nicht möglich war. Ein Fremder redet mich an! Und dann wagt er es auch noch mich anzufassen! Ihr Gebrüll war noch weit vor dem Gebäude zu hören…

Beim Arzt verlief die Untersuchung nur ein wenig besser als erwartet, aber immerhin ist es nichts Schlimmes bzw. keine Hirnhautentzündung. Er tippt auf einen Infekt, der sich mit Kopf- und Gliederschmerzen bemerkbar mache und schrieb Fiebersaft auf.

Einmal von der Einnahme des Saftes überzeugt half er auch ganz gut, so daß sie – fast die Alte – beim Mittagessen reinhaute wie ein Scheunendrescher und wir anschliessend 2h komatösen Mittagsschlaf hielten. Danach bewegte sie den Kopf immer noch nicht richtig sondern eher so, als hätte sie einen steifen Hals. Ich tippe darauf, daß sie sich einfach nur verrenkt hat und wir es nicht mitbekommen haben… Aber wie es auch sei, ihr ging es wesentlich besser und dem Urlaub beim Papa stand auch nichts mehr im Wege so daß ich hier jetzt sitze und für 8 Tage Stroh- Mama bin :-)

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