Blog Dein Wissen! Woche #4: Tipps und Tricks

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Da ich auf den Hauptpreis von NONOMO ziemlich scharf bin, hier also der letzte Teil der Reihe.

„Welche Tipps und Tricks habt Ihr angewendet, um Euren Babys im ersten Lebensjahr das Ein- und vielleicht sogar Durchschlafen zu erleichtern?

Puh, ganz so genau kann ich mich gar nicht mehr daran erinneren, denn meistens ist das Tochterkind nach dem Einschlafstillen/ -fläscheln im abgedunkelten Eltern- Schlafzimmer noch vor dem Ablegen in meinem Arm eingeschlafen.

Fangen wir also mal mit den Sachen an, die ich nicht getan habe:

  • Ich bin nicht auf dem Pezzi-Ball rumgehüpft (eine aus meinem Mami-Kreis mußte ihre sehr nähebedürftiges Baby zum  Einschlafen über Stunden auf dem Pezzi-Ball schukkeln und konnte es kaum ablegen)
  • Ich habe keine Spieluhr, Lichtorgel oder ähnliches angeschaltet (War mir zu laut bzw. hatten wir gar nicht. Das Kind soll m.M. nach Schlafen und nicht stundenlang die Decke anstarren, weil dort Mond und Sterne tanzen)
  • Ich habe kein Schlaftraining und das damit verbundene „kontrolliertes Schreien- lassen“ praktiziert (Von ersterem in ich überhaupt kein Freund. Zweiteres war ganz selten notwendig, wenn der Tag nicht anders verarbeitet werden konnte und es sich so ergab. Da reichten dann oft wenige Minuten – mal in ihrem Bett, mal auf meinem Arm – und kurz danach hatte sich das Tochterkind beruhigt und war eingeschlafen)
  • Wir sind nie mit dem Auto durch die Nacht gefahren (Das Tochterkind hat die Baby-Schale überhaupt nicht gemocht und daher in dem Ding meist geweint. Ausserdem wäre der Parkplatz dann wahrscheinlich weg gewesen – mitten in der Innenstadt ein großes Problem).

Inzwischen sind mir einige Sachen eingefallen :-)

Doch vorab möchte ich nochmal betonen: Jedes Kind ist anders! Wir hatten einige sogenannte Tipps und Tricks durchprobiert, bis wir „unsere“ gefunden hatten.

Was ich vor einiger Zeit einmal las und hier auch noch hinzufügen möchte, da es gar nicht mal so unwahr ist: Man sollte sich vorher überlegen, wie man das Kind zu beruhigen versucht und ob man sich vorstellen kann, das ab sofort immer so zu tun. In der Not frißt der Teufel zwar Fliegen und man ist als Eltern in den ersten 3 Monaten oft einfach nur froh, daß die Schreierei endlich ein Ende hat und der Nachwuchs eingeschlafen ist, doch ab dann immer abends mit dem Auto durch die Gegend kutschieren/ stundenlang auf dem Ball rumhüpfen/ Schlaflieder rauf- und runtersingen, nur damit Junior in den Schlaf findet?!?!

Hier also meineTipps und Tricks:

  • Sollte das Tochterkind nach dem letzten Stillen doch nicht eingeschlafen sein, schukkelte ich sie noch im Sitzen ein wenig in meinen Armen. Sollte das nicht helfen, schukkelten sie der Vater oder ich auf dem Arm im Gehen durch das dunkle Schlafzimmer und summten dabei einfache Tonfolgen.
  • Durch die notwendigen Stillhütchen hatte das Tochterkind scheinbar immer zuviel Luft im Bauch respektive Bauchweh, welches sich in den ersten 3 Monaten gerne abends/nachts bemerkbar machte. Auf Anraten der Hebamme gab ich ihr zu den Stillmahlzeiten Sab Simplex bzw. Lefax aus so einem praktischen Dosierspender und die Koliken wurden wesentlich seltener.
  • Sowieso ist ein gutes Still- Wissen der Mama für eine erholsame Nachtruhe von allen sehr förderlich. Milch auf Milch = ungesund ist überholt ebenso wie starre Zeitabstände. Die Babys machen gerade in den ersten Monaten eine Menge Wachstumsphasen durch – körperlich wie geistig. Körperlich bedeutet dann auch mal ein/ zwei Tage und Nächte, in denen im Halbstunden- Takt gestillt werden muß, danach hat sich das Angebot der Nachfrage meist angepaßt. Geistige Sprünge merkt man oft schon tagsüber, wenn der Nachwuchs quengeliger/ anhänglicher/ ruhiger ist  als sonst und vor allem nachts, wenn das Einschlafen nicht klappen will, die Schlafphasen kürzer sind als sonst, unruhiger geschlafen wird und das Wieder- Einschlafen schwer fällt. Auch dann kann es vorkommen, dass man andauernd jmd. an der Brust hängen hat – diesmal nicht aus Hunger, sondern um Mamas Nähe zu spüren und um sich durch das Nuckeln zu beruhigen. Ich habe das Tochterkind als oft einfach nochmal angelegt, wenn sie über einen längeren zeitraum nicht einschlafen konnte und nichts anderes half.
  • Wenn sie partout nicht einschlafen wollte/ konnte/ whatever und auch Hunger kein Grund sein konnte, nahmen wir sie einfach wieder mit zu uns ins Wohnzimmer. Dort durfte sie noch ein wenig auf unserem Arm bleiben oder spielen etc bis sie müde genug war. Bloß kein Stress!
  • Tagsüber war das Einschlafen selten ein Problem: ich war so viel mit dem Kinderwagen unterwegs, da machte das Tochterkind dann einfach die Augen zu. Klappte dies nicht, halfen oft ein paar hundert Meter Kopfsteinpflaster oder ein holpriger Seitenstreifen.
  • Konnte ich nicht mit dem KiWa raus, steckte ich sie in die Tragehilfe (Manduca) und trug sie ein wenig durch die Wohnung. Meist war dann seeehr schnell Ruhe – Mamis Herzschlag direkt an ihrem Kopf beruhigte sie sehr schnell.
  • Saß ich irgendwo mit dem Tochterkind fest oder saß ich abends neben ihrem Bett und merkte, sie ist ziemlich müde, aber will auf Teufel komm raus die Augen offen halten, half manchmal sanftes Pusten in ihr Gesicht. So war sie gezwungen, die Augenlider zu schliessen und das war oft der Tropfen, der zum Einschlafen fehlte.

Ein Gedanke zu „Blog Dein Wissen! Woche #4: Tipps und Tricks

  1. Hihi, das Pusten ist ja eine lustige Idee. Ich habe, wenn wir unterwegs waren und sie einen Mittagschlaf machen sollte, als einen ähnlichen Trick angewendet: Den Kinderwagen so gedreht, dass die Sonne ihr in die Augen schien. Sie hat diese dann freiwillig zu gemacht und ist innerhalb weniger Minuten eingeschlafen und ich konnte sie wieder umdehen.

    Liebe Grüße Karin

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