Kurz vor

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32 sitze ich hier und sortiere ein wenig meine Gedanken.

Ja, allein.
Ganz für mich allein, das kommt selten genug vor.

Die Feier zum letzten Geburtstag paßte super: ich fühlte mich endlich halbwegs angekommen, hatte ein großes Bedürfnis meinen ganzen Umzugs-/ Seelen- und Sonstwas- Helfern nochmals zu danken und war ein wenig stolz, das alles geschafft zu haben.
Ich wußte von vorneherein, die eingeladene Mütter- Runde (mit denen ich mich schon seit dem Geburtsvorbereitungskurs bis zur Trennung und dem damit verbundenen Wegzug aus der Stadt regelmäßig einmal die Woche getroffen hatte) würde sich noch mehr auflösen als vorher und sah dieses Wiedersehen als Abschied vom Lebensabschnitt „Mutter eines Babys“.
Ich hatte den neuen Vertrag in der alten Firma zu diesem Zeitpunkt unterschrieben und fühle mich dort jetzt genauso wohl, wie damals vermutet, obwohl ich dort niemals solche meßbaren Karrierechancen wie in der andern Firma haben werde. Doch habe ich dort durch glückliche Umstände inzwischen beruflich mehr Erfahrungen sammeln dürfen, als manch andere/r mit gleichem oder besserem Abschluss.

Der Tag als solcher wird morgen untergehen im lauten Helau aus unzähligen Kinderkehlen und aus einem kleinen, von Süßigkeiten klebrigen und ganz besonderem Mund.
Ehrlich gesagt, ist es mir sehr recht so.
Kein großes TamTam, keine Party wo womöglich alle Freunde, die eigentlich keine richtigen Freunde sind sondern eher Lebensabschnittsbekanntschaften (aber das ist wieder ein ganz anderes Thema) zusammenlegen für einen „tollen“ Erlebnisgutschein und auch kein stundenlanges Vorbereiten/ Einkaufen/ Kochen vorher sowie Wohnungputzen nacher.

Stattdessen dieses Jahr also ehrliches Bier und ehrliche Familie. Doppel-M kommt auch.
Und ich freu mich drauf!

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