Abstillen wg. Magen- Darm

Veröffentlicht am Veröffentlicht in 06. Lebensmonat, gefüttert | Beikost, gestillt | gepumpt | abgestillt, gesund | krank, Zusammenfassung | Baby
Das Tochterkind hatte ca. 1 Woche Durchfall und dann auf einmal auch noch 3x hintereinander die komplette Mahlzeit wieder auspespuckt: Magen- Darm-Alarm!
Zum Glück hatte ich schon angefangen mit Abstillen, d.h. eine Mahlzeit vor- und nachmittags durch MuMi aus dem Tiefkühler ersetzt und teilweise auch schon mit etwas Pre drin.

Die ersten 3 Tage spannten meine Brüste schon ziemlich viel, denn während das Tochterkind krank war (38 Fieber, sehr viel geschlafen) wollte sie nur Tee (Fenschel-Kümmel-Anis), aber wenigstens mussten wir nicht ins Krankenhaus, weil sie so genügend Flüssigkeit aufnahm.
Aufgrund des Durchfalls hatte sie einen knallroten Po, der aber mit Multilind- Salbe nach 3 Tagen wieder weg war.
Nach 2 Tagen ging es ihr wieder richtig gut, ab da war dann nur noch Flasche angesagt, Brust wollte sie nicht mehr.
Milumil Pre hat sie anstandslos getrunken, als die TK- Milch zur Neige ging. Teilweise habe ich das Pulver auch mit Tee angemischt.
Nur ihre Verdauung musste sich noch einspielen, inzwischen sind wir auf 1-2mal täglich runter- dann ist sie aber meist bis zu den Schultern voll mit Sch**** :-(
Brei möchte sie immer noch nicht, aber wir versuchen es fast jedes Wochenende.
Ich habe anfangs noch regelmäßig abgepumpt, aber dann die Abstände immer mehr vergrößert, bis ich fast gar nicht mehr pumpen musste.
Leider waren noch Knubbel in beiden Brüsten und auch der MilchSpendeReflex kam noch recht oft, aber mein Frauenarzt meinte, dass es Milchäste seien die
die Produktion noch nicht ganz eingestellt hätten. Das hat sich jetzt mit Phytolacca D1 3×5 Kügelchen täglich ganz schnell gegeben.
Und seitdem habe ich abgestillt! Innerhalb von 3 Wochen von 100% auf Null, und ganz ohne Milchstau!
Ab und zu brizzelt es noch und es kommen auch noch ein paar Tropfen, aber die Brüste sind wieder ganz weich und klein.
Nachdem der Virus überstanden war, hat das Tochterkind eine Woche jede Nacht von 20h abends bis mindestens 7h früh durchgeschlafen.
Dann gab’s eine Flasche und noch eine kleine Schlaf-Verlängerung bis 9 Uhr- sehr schön!
Die letzten 2 Nächte wollte sie jedoch wieder um 1h eine Zwischenmahlzeit.
Seit dem 08.03. hat sie sich ständig über die eine Schulter auf den Bauch gedreht, drei Tage später auch über die andere Seite.
Nur mit dem zurückdrehen klappt es noch gar nicht.

Eigentlich wollte ich ja nur das Stillen etwas reduzieren. Die letzten Wochen hat das Tochterkind nachts so super geschlafen, daß ich fast jeden Morgen gegen 5 Uhr im Wohnzimmer saß und Abpumpen mußte, weil ich sonst geplatzt wäre.
Da schläft das Kind so spuer und ich habe nix davon :-(
Dafür hatte ich dann fast 3 Liter (!!!) im Tiefkühler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.